Zwangspause für den Wörthersee: 50.000-Leute-Fest findet nicht statt
Das beliebte Hafenfest in der Klagenfurter Ostbucht fällt dieses Jahr aus. Grund ist das fehlende Budget der Stadt. Die Veranstalter planen nun die Rückkehr für 2027.
Eigentlich gilt das Hafenfest seit fast 15 Jahren als der Startschuss schlechthin in die Sommersaison am Wörthersee. Doch wo normalerweise Mitte Mai zehntausende Menschen entlang der kulinarischen Meile flanieren, wird es in diesem Jahr ungewohnt still bleiben. Die beliebte Großveranstaltung wurde für 2026 nun offiziell abgesagt.
Fehlende Budgetsicherheit stoppt Planung
Hinter dem Aus stehen wirtschaftliche und organisatorische Gründe. Die Veranstalter, IP-Media und die „Krone“, sahen keine Möglichkeit, das Event ohne finanzielle Zusagen der Landeshauptstadt umzusetzen. Da der städtische Budgetbeschluss noch immer aussteht, fehlte die Garantie für die gewohnten Förderungen in der Höhe von 60.000 Euro. IP-Media-Geschäftsführer Gerfried Zmölnig erklärte dazu gegenüber der „Kleinen Zeitung“: „Die Organisation bedeutet eine große Vorlaufzeit. Wir konnten auf das Budget der Stadt aber nicht warten.“
Herber Schlag für den Tourismus
Die Absage wiegt schwer, da das Hafenfest mit jährlich über 50.000 Besuchern weit über die Landesgrenzen hinaus strahlt. Dass die für den 14. bis 17. Mai geplante Saisoneröffnung nun ins Wasser fällt, sorgt vor allem in der Tourismusbranche für Bedauern.
Rückkehr im nächsten Jahr geplant
Seitens der Stadt Klagenfurt wird das Aus zwar bedauert, allerdings genoss das Event keine Priorisierung der Gelder. Immerhin: Es soll kein Abschied für immer sein. Die Veranstalter planen derzeit lediglich eine einjährige Pause ein und hoffen, dass die Ostbucht vom 6. bis 9. Mai 2027 wieder im gewohnten Flair erstrahlen kann.