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Bild auf 5min.at zeigt den Kirchenwirt in Gnesau.
Der Kirchenwirt in Gnesau wurde am Dienstag versteigert.

Besitzer spurlos verschwunden – Kirchenwirt wurde zwangsversteigert

Ein Kärntner Traditionsgasthaus wurde am Dienstag zwangsversteigert. Offene Zahlungen waren nicht beglichen worden – und vom Besitzer fehlte jede Spur.

von Gerrit Tscheru Das Bild auf 5min.at zeigt Gerrit Tscheru.
1 Minute Lesezeit(182 Wörter)

Am 5. Mai um 13 Uhr kam es am Bezirksgericht Feldkirchen zu einer Auktion der besonderen Art: Das Traditionsgasthaus „Kirchenwirt“ in Gnesau wurde dort nämlich zwangsversteigert, nachdem der Besitzer, ein Niederländer, offene Zahlungen nicht mehr begleichen konnte. Von ihm fehlt seit Längerem jede Spur, darum wurde schließlich die Versteigerung des Objekts beschlossen.

Nur zwei Bieter – und nur einer durfte mitmachen

Der Einstiegspreis lag bei 135.650 Euro, doch um überhaupt mitbieten zu dürfen mussten die Interessenten eine Sicherheit von zehn Prozent des Schätzpreises, also 27.130 Euro, hinterlegen. Das wurde für einen der nur zwei Bieter bereits zur unüberwindbaren Hürde. Der Mann war extra aus den Niederlanden angereist, hatte jedoch statt einem Sparbuch nur einen Nachweis auf ein Girokonto dabei, wie die Kleine Zeitung berichtet.

Mindestgebot machte das Rennen

Da das nicht ausreicht, durfte er nicht mitbieten und der Zuschlag ging an den einzigen anderen Bieter: die Raiffeisenbank Nockberge machte mit dem oben genannten Mindestgebot das Rennen. Wie es mit dem Kirchenwirt nun unter neuer Führung weitergeht, steht noch in den Sternen.

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