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/ ©Gustavo Fring/Pexels
Symbolfoto auf 5min.at zeigt eine Katze beim Tierarzt.
Das Land Kärnten startet einen weiteren Anlauf für einen tierärztlichen Bereitschaftsdienst.

Gibt es in Kärnten bald wieder einen tierärztlichen Notdienst?

Das Land Kärnten unternimmt einen neuen Versuch, einen tierärztlichen Notdienst aufzustellen. Dafür stehen jährlich bis zu 35.000 Euro pro Versorgungsregion bereit. Klagenfurt und Villach sollen sich an dem Vorhaben beteiligen.

von Tanja Janschitz Tanja Janschitz Onlineredaktion 5min.at
1 Minute Lesezeit(222 Wörter)
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Rund 40 Prozent der Kärntner Haushalte haben mindestens ein Tier. „Dass in Kärnten kein flächendeckender und systematisch organisierter tierärztlicher Notdienst zur Verfügung steht, sorgt darum verständlicherweise für ein mulmiges Gefühl – hier müssen wir gemeinsam eingreifen“, betonen SPÖ-Landesrätin Beate Prettner sowie SPÖ-Tierschutzsprecher und Landtagsabgeordneter Maximilian Rakuscha. Das Land Kärnten startet daher einen weiteren Anlauf – und will dafür Klagenfurt und Villach mit ins Boot holen.

Ein Bild auf 5min.at zeigt Landesrätin Beate Prettner.
©Büro Beate Prettner
Am Foto: Landesrätin Beate Prettner

Bis zu 35.000 Euro Jahresförderung

Konkret schlägt die Tierschutzreferentin den Städten vor, jeweils eigene Versorgungsgebiete einzurichten – mit Klagenfurt und Villach als Zentrum. Sie sollen entsprechende Projekte entwickeln, um einen tierärztlichen Notdienst aufzubauen, der auch die umliegenden Gemeinden miteinbezieht. „Je nachdem, wie umfassend die bereitgestellten Leistungen sind, stellt das Land bis zu 35.000 Euro jährlich als freiwillige Förderung pro Region auf“, präzisiert Prettner und Rakuscha ergänzt: „Viele Tierärztinnen und Tierärzte bieten im Notfall Leistungen außerhalb der Ordinationszeiten an. Trotzdem braucht es eine geregelte Struktur […].“ In der Vergangenheit habe es bereits vom Land finanziell unterstützte Projekte gegeben – zum Beispiel in Klagenfurt: „Jetzt gilt es, das Know-How in ein neues Projekt zu gießen und dem Land zu präsentieren“, so Prettner und Rakuscha abschließend.

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