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/ ©Rotes Kreuz Kärnten
Am Bild: Sarah Hoi vom Roten Kreuz.
Zum Weltrotkreuztag holt das Rote Kreuz Kärnten junge Freiwillige aus allen Bezirken vor den Vorhang.

Rotkreuz-Jugend: 1.336 Herzen schlagen für Kärnten

Anlässlich des Weltrotkreuztages am 8. Mai stellt das Rote Kreuz Kärnten engagierte Freiwillige aus allen acht Bezirken in den Mittelpunkt.

von Carolina Jakubovic
2 Minuten Lesezeit(393 Wörter)
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Was vor über 160 Jahren mit der Idee eines Einzelnen begann, lebt heute durch tausende Menschen weiter – auch in Kärnten. Der Weltrotkreuztag macht sichtbar, was sonst oft im Hintergrund geschieht: Hilfe, die selbstverständlich wirkt, aber alles andere als selbstverständlich ist. „Unsere Freiwilligen zeigen jeden Tag, was es heißt, für andere da zu sein – mit Herz, Verstand und großem Engagement. Dafür sagen wir Danke“, so Präsident Martin Pirz.

Am 8. Mai stehen sie im Mittelpunkt

Am 8. Mai wird weltweit der Weltrotkreuz- und Rothalbmondtag begangen – ein Tag, der an den Geburtstag von Henry Dunant erinnert, dem Begründer der internationalen Rotkreuzbewegung. Seine Idee, Menschen in Not unabhängig von Herkunft, Religion oder Überzeugung zu helfen, prägt bis heute das Handeln des Roten Kreuzes – auch in Kärnten. Besonders viele junge Menschen engagieren sich beim Roten Kreuz Kärnten und tragen die Idee der Menschlichkeit aktiv weiter: „Freiwillige sind das Rückgrat unserer Gesellschaft“, betont Pirz.

Junge Menschen übernehmen Verantwortung

Rund 900 hauptberufliche Mitarbeiter:innen stehen beim Roten Kreuz Kärnten im Dienst der Menschen und sorgen täglich für professionelle Hilfeleistung. Getragen wird diese Arbeit jedoch von 3.164 freiwilligen Helferinnen und Helfern, die ihre Zeit, ihr Wissen und ihre Menschlichkeit einbringen. Die Zahl der Freiwilligen in Kärnten ist seit Jahren stabil – ein starkes Zeichen für gelebten Zusammenhalt. Besonders bemerkenswert: 1.336 der insgesamt 3.164 Freiwilligen sind unter 30 Jahre alt. Das zeigt, wie stark junge Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und sich für andere einzusetzen.

„Etwas Sinnvollen tun“

Viele von ihnen finden über den Zivildienst den Weg zum Roten Kreuz und rund 70% davon bleiben darüber hinaus freiwillig aktiv. „Im Zivildienst erleben junge Menschen unmittelbar, wie sinnstiftend Hilfe sein kann. Sie erfahren, dass ihr Einsatz einen echten Unterschied macht – und genau diese Erfahrung prägt oft ein Leben lang“, so Pirz. Ob im Rettungsdienst, in der Jugendarbeit oder in der Ausbildung – die Freiwilligen des Roten Kreuzes Kärnten stehen für gelebte Menschlichkeit, fachliche Kompetenz und den Wunsch, etwas Sinnvolles zu tun. Sie helfen nicht nur in Ausnahmesituationen, sondern stärken auch den sozialen Zusammenhalt im Alltag. Zum Weltrotkreuztag holt das Rote Kreuz Kärnten deshalb junge Freiwillige aus allen Bezirken vor den Vorhang. Sie geben Einblick, was sie motiviert – und was es für sie bedeutet, Teil dieser Gemeinschaft zu sein:

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