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Bild auf 5min.at zeigt Pierre Dellori | Geschäftsführer MCV Deutschland GmbH, Roman Krebs, Vorstand Österreichische Postbus AG, Sebastian Schuschnig | Landesrat in der Kärtner Landesregierung, Alfred Loidl | Vorstand Österreichische Postbus AG, Alexander Gutmann | Geschäftsführer Gutmann GmbH
Am Foto: Pierre Dellori, Geschäftsführer MCV Deutschland GmbH, Roman Krebs, Vorstand Österreichische Postbus AG, Sebastian Schuschnig, Landesrat in der Kärtner Landesregierung, Alfred Loidl, Vorstand Österreichische Postbus AG, Alexander Gutmann, Geschäftsführer Gutmann GmbH

Kärnten startet größte Wasserstoff-Busflotte Österreichs

In Villach wurde ein Meilenstein für den öffentlichen Verkehr gesetzt: Mit 35 neuen wasserstoffbetriebenen Regionalbussen und der ersten Wasserstoff-Betriebstankstelle Österreichs nimmt ein europaweites Vorzeigeprojekt Fahrt auf.

von Nadia Alina Gressl Bild auf 5min.at zeigt Nadia Alina Gressl
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Ab Juni 2026 gehen die von ÖBB Postbus betriebenen Fahrzeuge in den regulären Linienbetrieb. Das Projekt „DeCarB“ macht Kärnten damit zur führenden Wasserstoff-Modellregion.35 Wasserstoffbusse des Herstellers MCV werden auf Regional- und Überlandlinien (u. a. Unteres Drautal, Rosental, Faaker See und Ossiacher See) eingesetzt.

Erste Betriebstankstelle in Villach

Die Busse haben eine Reichweite von bis zu 400 Kilometern pro Tankfüllung und stoßen lediglich Wasser aus. Ein Tankvorgang dauert etwa 10 bis 15 Minuten. Am Postbus-Standort Villach wurde die erste Betriebstankstelle des Landes errichtet. Der benötigte Wasserstoff wird regional und CO2-frei in der Kelag-Elektrolyseanlage in Arnoldstein produziert. Das Land Kärnten sicherte für dieses ambitionierte Vorhaben rund 28 Millionen Euro an Fördermitteln, heißt es in einer Aussendung. „Die eingesetzten 12‑Meter‑Busse stammen vom Hersteller MCV (Manufacturing Commercial Vehicles) und wurden im Rahmen einer regulären Ausschreibung nach dem Bestbieterprinzip beschafft. Gefördert wurde die Anschaffung über das EBIN-Programm für emissionsfreie Nutzfahrzeuge der FFG (Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft)“, so die ÖBB in einer Aussendung.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 10.05.2026 um 13:57 Uhr aktualisiert
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