Sanierung abgeschlossen: 18.000 Euro in Marienpilgerwege investiert
Der Marienpilgerweg in Feistritz wurde für 18.000 Euro instandgesetzt. Neben der Sanierung von Wegen und Stiegen wurden neue Steinschlagsicherungen installiert.
Ein wichtiges Teilstück des Marienpilgerweges in der Gemeinde Feistritz an der Gail präsentiert sich nach umfangreichen Sicherungs- und Instandsetzungsarbeiten in neuem Glanz. Das Projekt, in das insgesamt 18.000 Euro flossen, wurde durch Fördergelder des Orts- und Regionalentwicklungsreferats des Landes Kärnten unterstützt.
Fokus auf Sicherheit und Infrastruktur
Bei einem gemeinsamen Lokalaugenschein mit Bürgermeister Dieter Mörtl sowie Vertretern aus Gemeinde und Pfarre betonte Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber die Relevanz der Baumaßnahmen: „Die Maßnahmen waren dringend notwendig, damit die sichere Nutzung des Weges für die zahlreichen Pilger und Wanderer auch weiterhin gewährleistet werden kann.“ Die Sanierung konzentrierte sich auf den Bereich südlich der Pfarrkirche Feistritz. Dabei wurden nicht nur Wegabschnitte instandgesetzt, sondern auch die Treppenanlage erneuert. Besonderes Augenmerk lag auf der Absicherung des Zugangs zur überdachten Holzbrücke, die über den Feistritzbach Richtung Achomitz führt. Um die Passanten künftig besser vor Naturgefahren zu schützen, wurden zudem gezielte Steinschlagschutzmaßnahmen installiert.
Impuls für die Region
Mit einer Gesamtlänge von rund 270 Kilometern – von Maria Rojach bis Maria Luggau – und über 14 Marienkirchen ist der Marienpilgerweg eine Säule des Kärntner Wallfahrtstourismus. „Der Marienpilgerweg ist ein bedeutender Wallfahrtsweg, der jährlich tausende Gläubige und Pilger quer durch ganz Kärnten führt. Neben seiner religiösen und spirituellen Bedeutung ist der Weg auch ein wichtiger Faktor für die regionale Entwicklung. Er trägt zur Belebung unserer Ortschaften und Pfarren bei und schafft besondere Treffpunkte für Austausch und Begegnung in unseren Gemeinden. Davon profitieren sowohl das gesellschaftliche Leben als auch die regionale Wirtschaft“, so Gruber abschließend.