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/ ©Pexels.com
Symbolbild auf 5min.at zeigt einen Wasserhahn.
Die anhaltende Trockenheit machte einigen Kärntner Gemeinden zu schaffen.

Trockenheit: Handlungsbedarf bei Kärntens Trinkwasserversorgung?

Längere Trockenperioden, steigende Temperaturen und häufigere Extremwetterereignisse stellen Kärntens Trinkwasserversorgung auf die Probe. Das Land will daher weiter kräftig in entsprechende Infrastruktur-Projekte investieren.

von Tanja Janschitz Tanja Janschitz Onlineredaktion 5min.at
2 Minuten Lesezeit(258 Wörter)
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Zuletzt herrschte in Kärnten extreme Trockenheit. Es häuften sich Meldungen aus Gemeinden, welche mit Wasserknappheit zu kämpfen hatten – 5 Minuten berichtete. Laut Geosphere Austria ging der April 2026 sogar in die Messgeschichte ein – als einer der trockensten Monate überhaupt. Das Niederschlagsdefizit in Klagenfurt lag bei 71 Prozent. 

Trockenheit setzt Kärnten zu

Auch der aktuelle Klimastatusbericht 2025 zeigt deutlich, dass die Klimaveränderung zunehmend Auswirkungen auf die Verfügbarkeit und Qualität des Grundwassers hat. Längere Trockenperioden, steigende Temperaturen und häufigere Extremwetterereignisse führen dazu, dass weniger Wasser im Boden versickert und die Grundwasserstände sinken. Gleichzeitig steigt der Wasserbedarf in vielen Bereichen. „Wasser ist unsere wichtigste Lebensgrundlage. Gerade die vergangenen trockenen Wochen zeigen, wie wichtig es ist, Trinkwasserversorgung langfristig zu sichern und frühzeitig vorzusorgen“, betont Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger (SPÖ) als zuständige Wasserreferentin.

Ein Bild auf 5min.at zeigt Kärntens Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger bei der Pressekonferenz.
©LPD Kärnten/Bauer
Am Foto: Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger

Kärnten setzt auf ganzheitlichen Ansatz

„Versorgungssicherheit beginnt nicht erst dann, wenn Wasser knapp wird, sondern dort, wo rechtzeitig geplant, investiert und gemeinsam gehandelt wird“, so Lagger-Pöllinger. Sie weiß: Wenn Grundwasserressourcen regional zurückgehen und der Bedarf gleichzeitig steigt, betrifft das nicht nur Landwirtschaft und Wirtschaft, sondern auch die Versorgungssicherheit der Menschen. Darum versichert die Wasserreferentin, dass Kärnten vorausschauende Maßnahmen setzt. Dazu zählen: Investitionen in moderne Wasserversorgung, die Vernetzung von Gemeinden und Regionen sowie den Ausbau der Trinkwasser- und Notversorgung. Als konkretes Beispiel nennt Lagger-Pöllinger die geplante überregionale Wasserschiene im Kärntner Zentralraum. Damit wird derzeit ein wichtiger Schritt gesetzt, um die Trinkwasser- und Notversorgung langfristig abzusichern.

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