70.000 Euro: Betrüger räumen Konto von Kärntner Genossenschaft leer
Betrüger brachten eine Kärntner Genossenschaft um 70.000 Euro. Der Fall wird am Freitagabend auch in der Sendung „Akte Betrug“ aufgerollt.
Betrüger heimsten das Geld einer Genossenschaft aus dem Bezirk St. Veit an der Glan ein. Der Fall nahm seinen Ausgang auf dem Computerbildschirm des Kassiers Dietmar R. Darauf ploppte eine vermeintliche Sicherheitswarnung auf, in welcher es hieß: „Ihr Computer wurde gesperrt„. Der 66-Jährige wurde aufgefordert, eine ebenfalls eingeblendete Hotline-Nummer anzurufen. Ein Fake, wie sich später herausstellte.
70.000 Euro weg
Viel zu spät erkannte R., dass die freundlich auftretende Frau am Telefon nichts Gutes im Sinn hatte. Statt ihm bei seinem angeblichen Hackerproblem zu helfen, verschaffte sie sich nämlich Zugang zu seinem Computer und schließlich auch zum Onlinebanking der Genossenschaft. Mehr als 70.000 Euro wurden vonn dem Gemeinschaftskonto abgebucht, auf welches 15 Landwirte regelmäßig einzahlten.
Fall wird im TV aufgerollt
Der Fall wird am Freitagabend, ab 21.20 Uhr, auch in der aktuellen Folge von „Akte Betrug“ auf ORF 2 und auf ORF ON thematisiert. Geklärt werden sollen Fragen, wie: „Hätte das Überwachungssystem der Bank anschlagen und die Zahlungen gestoppt werden müssen? Wer muss für den Schaden aufkommen? Bleiben die Opfer darauf sitzen oder ist die Bank haftbar?„