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/ ©Fotomontage Canva/5 Minuten
Das Bild auf 5min.at zeigt eine schwangere Frau am Hauptbahnhof Klagenfurt.
Sieben Stunden brauchte Kärntnerin Barbara am Dienstag für die Heimreise von Gänserndorf nach Klagenfurt.

„Untragbar“: Bahnreise wird für hochschwangere Kärntnerin zur Tortur

„Was mich erwartete, war eine einzige Zumutung“: Für eine hochschwangere Kärntnerin wurde die Heimreise von Niederösterreich am Dienstag zu einer strapaziösen Odyssee.

von Gerrit Tscheru Das Bild auf 5min.at zeigt Gerrit Tscheru.
2 Minuten Lesezeit(418 Wörter)
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Am Dienstagvormittag (19. Mai) kam es auf der Südbahnstrecke zu einer Stellwerksstörung, die für eine stundenlange Sperre zwischen dem Bahnhof Semmering und dem Bahnhof Eichberg am Semmering in Niederösterreich sorgte. Dies sorgte naturgemäß für viel Frust bei den Reisenden. So endete für drei Villacher Unternehmer die Rückfahrt von Wien nach Kärnten im Chaos und sie sahen sich gezwungen, wegen dringender Termine mit dem Taxi zurück nach Villach zu fahren. Ein teurer Spaß.

„Was mich erwartete, war eine einzige Zumutung“

Besonders belastend verlief die Odyssee auch für Barbara, die sich nun ebenfalls an 5 Minuten gewendet hat, um ihre Erfahrungen zu teilen. Die Kärntnerin hat nämlich momentan ein besonderes „Handicap“: „Ich bin im achten Monat schwanger“, erzählt sie gegenüber 5 Minuten. Da sie in diesem Zustand nicht mehr mit dem Auto fahren möchte, war ihr Plan, ganz entspannt mit dem Zug von Gänserndorf nach Klagenfurt zu reisen, um noch einmal ihre Familie zu besuchen. Stattdessen wurde die Fahrt für sie jedoch zu einer stundenlangen Tortur, für die sie klare Worte findet: „Was mich erwartete, war eine einzige Zumutung.“

Odyssee „ohne irgendeine Erleichterung“

Die Rückreise in Gänserndorf startete bereits anstrengend für die werdende Mutter. „Aber was danach folgte, war schlicht untragbar“, berichtet Barbara offen. Richtig chaotisch wurde es ab Wiener Neustadt. Dort musste sie laut ihren Angaben eine Stunde warten, bevor es mit einem Ersatzbus weiterging. „Unbequem, stickig und für eine Schwangere absolut ungeeignet“, beschreibt sie die Situation. In Mürzzuschlag ging es mit einer S-Bahn weiter nach Bruck an der Mur, wo sie erneut eine Stunde warten musste. „Eine Stunde warten, ohne Rücksicht, ohne Unterstützung, ohne irgendeine Erleichterung“, schildert Barbara.

Sieben Stunden

Danach musste die hochschwangere Frau noch weitere zwei Stunden mit der S-Bahn bis nach Klagenfurt fahren. Insgesamt war sie am Ende mehr als sieben Stunden unterwegs. „Sieben Stunden voller Wartezeiten, enger Verhältnisse und körperlicher Belastung“, schildert sie gegenüber 5 Minuten verärgert. Ihr bitteres Fazit: „Öffentlicher Verkehr sollte für alle nutzbar sein und nicht zu einer Tortur werden.“ Künftig wolle sie deshalb wieder mit dem Auto fahren.

Beschädigtes Kabel

Wie berichtet kam es am Dienstagvormittag zwischen den Bahnhöfen Semmering und Eichberg am Semmering zu einer Streckenunterbrechung. Pressesprecher Herbert Hofer erklärte gegenüber 5 Minuten, dass dort ein Kabel bei Bauarbeiten beschädigt worden war, wodurch der Bahnverkehr teilweise lahmgelegt wurde.

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Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 19.05.2026 um 21:12 Uhr aktualisiert
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