Trächtiges Schaf in Kärnten gerissen: „Mir kommen die Tränen“
Die Mölltalerin Sara zog ihr Schaf "Nika" vom ersten Tag an mit der Flasche auf. Sieben Jahre später wurde das trächtige Tier tot aufgefunden – vermutlich wurde es von einem Wolf gerissen.
Große Trauer herrscht derzeit Sara, einer Tierhalterin aus Innerfragant im Mölltal. Ihr geliebtes Schaf „Nika“, das sie seit dem ersten Lebenstag mit der Flasche aufzog, wurde vermutlich von einem Wolf gerissen.
„Wenn ich daran denke, kommen mir die Tränen“
„Wenn ich daran denke, kommen mir die Tränen und ich verspüre Wut im Herzen“, schildert die Besitzerin emotional. Wie sie in einem Facebookposting erklärt, hat sie das Lämmchen von klein auf begleitet und es sogar alle zwei Stunden mit der Flasche gefüttert. Sieben Jahre lang hat sie Nika liebevoll begleitet. Besonders schmerzhaft sei für sie, dass Nika nicht einfach nur ein Schaf gewesen sei. „Sie kam immer beim ersten Rufen ihres Namens und liebte es, gekuschelt zu werden“, erzählt die Kärntnerin. Umso größer ist nun die Verzweiflung. Statt fünf Schafen sind nun nur noch vier Tiere übrig geblieben. Besonders tragisch: Nika war trächtig.
Wolf oder Fuchs?
Ein Wolfsexperte war laut Sara bereits vor Ort und hat DNA-Proben genommen. Laut ersten Einschätzungen kommt entweder ein Wolf oder ein Fuchs infrage. Für die Besitzerin ist das jedoch nur schwer vorstellbar: „Wie soll ein Fuchs ein ausgewachsenes Schaf gerissen haben?“, fragt sie verzweifelt. Immer wieder branden in Kärnten Diskussionen um Wolfsrisse und auch Wolfsabschüsse auf. Für Sara steht im Moment jedoch vor allem eines im Mittelpunkt: die Trauer um Nika, die für sie weit mehr als nur ein Nutztier war.
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