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Kärnten trauert um Alfred Ferlitsch.

Mit 81 verstorben: Große Trauer um Kärntner Medizin-Pionier

Alfred Ferlitsch ist im 82. Lebensjahr verstorben. Er etablierte als erster Internist des Landes moderne Untersuchungsmethoden wie Ultraschall und Endoskopie.

von Nico Deutscher Das Bild zeigt das Profilbild von 5 Minuten-Redakteur Nico Deutscher.
1 Minute Lesezeit(189 Wörter)
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Die Gemeinde Millstatt und die Kärntner Ärzteschaft trauern um Alfred Ferlitsch, der im 82. Lebensjahr verstorben ist. Der gebürtige Gailtaler widmete sein Leben dem medizinischen Fortschritt. Nach seiner Tätigkeit am Wiener AKH kehrte er in seine Heimat zurück und war von 1979 bis 2015 als Internist in Spittal aktiv.

Pionier der Medizin

Ferlitsch leistete in Kärnten echte Pionierarbeit: Er führte als erster Arzt des Bundeslandes Ultraschalluntersuchungen sowie Gastro- und Koloskopien durch. Zudem engagierte er sich als Fachgruppenobmann für Innere Medizin in der Ärztekammer Kärnten. Seinen Ruhestand konnte er aufgrund einer Erkrankung leider nicht mehr unbeschwert genießen, wie seine Ehefrau gegenüber der „Kleine Zeitung“ schilderte.

Verabschiedung am Freitag

Großen Rückhalt fand der Mediziner stets in seiner Familie. Seine beiden Kinder folgten dem medizinischen Vorbild: Sohn Arnulf Ferlitsch ist als Primarius für Innere Medizin in Wien tätig, Tochter Kathrin Sator arbeitet als Fachärztin für Frauenheilkunde in Tulln. Die Verabschiedung findet am Freitag, dem 22. Mai um 14 Uhr, in der Stiftskirche Millstatt statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt später im engsten Familienkreis.

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