Skip to content
/ ©FF St.Veit/Glan
Das Bild auf 5min.at zeigt Einsatzkräfte am Längsee.
Heute kam es zu einer großangelegten Suchaktion nach einem Schwimmer im Bereich Längsee. Mittlerweile ist klar, der Mann ist verstorben.

Tragödie am Längsee: 22-jähriger Schwimmer verstorben

Nach einer großen Suchaktion nach einem Schwimmer im Längsee, kam es zur Tragödie. Der 22-Jährige konnte nicht mehr reanimiert werden und ist verstorben.

von Marlene Dorfer Das Foto auf www.5min.at zeigt Marlene Dorfer aus der Kärnten Redaktion.
2 Minuten Lesezeit(350 Wörter)
Wählen Sie 5min.at als bevorzugte Google-Quelle

Wie berichtet, kam es heute am Längsee zu einer großangelegten Suchaktion nach einem Schwimmer. Der Mann wurde gefunden und Reanimationsmaßnahmen durchgeführt. Doch leider kam jede Hilfe zu spät. Wie die Landespolizeidirektion Kärnten am frühen Sonntagabend mitteilt, ist der Mann verstorben.

Unzählige Kräfte bei Suchaktion im Einsatz

Im Einsatz standen Feuerwehren, die Österreichische Wasserrettung und der Polizeihubschrauber „Libelle“. Es begann eine fieberhafte Suche nach dem Mann, der am Nachmittag vermisst wurde. Weiters kam es zu der Nachricht, dass der Schwimmer gefunden wurde und dass er „reanimiert wird.“ Genaueres war bislang noch nicht bekannt, doch nun kam es zu der traurigen Nachricht, dass der Mann nicht mehr wiederbelebt werden konnte und im Krankenhaus verstorben ist.

Das Bild auf 5min.at zeigt Einsatzkräfte am Längsee.
©Wultsch/ÖWR |
Heute kam es zu einer großangelegten Suchaktion am Längsee.

Dramatische Szenen am See

Zwei Freunde schwammen vom Rutschensteg in Richtung Bojeninsel. 40 Meter vor der Insel kam es zu dem Unglück. Der junge Mann bekam plötzlich Krämpfe. Sein Freund wollte ihm noch helfen, doch er versuchte ihn vergeblich über Wasser zu halten. Wie die Polizei berichtet, sind auch andere Menschen zu den beiden geschwommen um bei der Suche zu helfen. Der erschöpfte 17-Jährige Freund schlug am Ufer sofort Alarm und setzte die Rettungskette in Gang. Er selbst wurde dann in das Elki Klagenfurt gebracht, blieb glücklicherweise unverletzt.

In 14 Metern Tiefe gefunden

Dank der genauen Beschreibungen von Augenzeugen und einer rasch gesetzten Orientierungsboje starteten die Taucher um 14.38 Uhr eine gezielte Suche. Der junge Mann wurde in einer Tiefe von 14 Metern gefunden. Bereits um 14.48 Uhr war der Verunglückte an Bord des Einsatzbootes, wo ein Feuerwehr-Notarzt und ein Sanitäter sofort mit den Reanimationsmaßnahmen begannen. Wenige Minuten später wurde der Patient an das Rote Kreuz übergeben. Er kam dann unter laufender Reanimation ins Krankenhaus. Leider ist er verstorben. Im Einsatz standen die BF Klagenfurt, FF Edling, FF Launsdorf, FF Peratschitzen, FF Rückersdorf, FF St Veit an der Glan, FF Stein/Jauntal, FF Thalsdorf, FF Völkermarkt, ÖWR Est Längsee, ÖWR Taucher Mitte, ÖWR Sitzendorf, ÖWR Krumpendorf sowie der Polizeihubschrauber Libelle Lima.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 24.05.2026 um 18:59 Uhr aktualisiert
Du hast einen #Fehler gefunden? Jetzt melden.
Artikel zum Thema:
Mehr Interessantes