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Ein Bild auf 5min.at zeigt Rettungsautos beim Landeskrankenhaus in Klagenfurt.
In Kärnten verstarb eine Frau, die an der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit litt.

Kärntnerin an seltener Krankheit gestorben – verläuft immer tödlich

Wie das Klinikum Klagenfurt am Montag bestätigte, verstarb am Wochenende eine Kärntnerin an der seltenen Creutzfeldt-Jakob-Krankheit. Diese verläuft immer tödlich.

von Gerrit Tscheru Das Bild auf 5min.at zeigt Gerrit Tscheru.
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Eine Frau aus Kärnten ist an der äußerst seltenen Creutzfeldt-Jakob-Krankheit verstorben. Das bestätigte das Klinikum Klagenfurt laut Medienberichten am Montag gegenüber der APA. Die Erkrankung zählt zu den sogenannten Prionenerkrankungen und führt zu fortschreitenden Schäden im Gehirn. Die Erkrankung endet ausnahmslos tödlich. Laut Gesundheitsministerium werden in Österreich jährlich lediglich rund zehn bis 15 Fälle registriert. Die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit gilt daher als äußerst selten.

Was ist die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit?

Die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJK) ist eine sehr seltene, aber immer tödlich verlaufende Erkrankung des Gehirns. Sie wird durch fehlgefaltete Eiweißstoffe, sogenannte Prionen, verursacht. Diese schädigen Nervenzellen und führen zu einem raschen Abbau der Gehirnfunktionen. Typische Symptome sind Gedächtnisprobleme, Verwirrtheit, Persönlichkeitsveränderungen, Sehstörungen sowie Bewegungs- und Koordinationsprobleme. Die Krankheit schreitet meist innerhalb weniger Monate rasch voran und endet stets mit dem Tod der betroffenen Person.

Laut Gesundheitsministerium gibt es verschiedene Formen der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit: Die sporadische Form (85 Prozent aller Fälle) tritt zufällig auf. Das Risiko, daran zu erkranken, nimmt mit steigendem Alter zu. Daneben gibt es noch eine genetisch bedingte Form (ca. 15 Prozent) sowie eine Variante, die durch die indirekte Übertragung von Gewebe (z. B. bei medizinischen Eingriffen) von Mensch zu Mensch bilden kann (unter einem Prozent). Eine weitere sehr seltene Form (unter einem Prozent) wird über Nahrungsmittel übertragen, die mit Prionen verseucht sind.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 01.06.2026 um 20:15 Uhr aktualisiert
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