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/ ©Fotomontage Canva/ChatGPT
Das Bild auf 5min.at zeigt einen Unfall und eine Frau von hinten.
Ein Kärntner Paar sucht eine Ersthelferin, die dem Mann nach einem Unfall am Wochenende beistand.

Ehepaar sucht Ersthelferin: „Du warst von der ersten Minute an da“

Als Ralph nach einem schweren Motorradunfall verletzt auf der Straße lag, stand ihm eine Ersthelferin in den schlimmsten Minuten zur Seite. Jetzt hoffen er und seine Frau, die unbekannte Helferin wiederzufinden.

von Gerrit Tscheru Das Bild auf 5min.at zeigt Gerrit Tscheru.
2 Minuten Lesezeit(421 Wörter)
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Als der Klagenfurter Ralph am 30. Mai nach einem Frontalzusammenstoß im Rosental schwer verletzt auf der Straße lag, war plötzlich eine fremde Frau da. Sie beruhigte ihn, kümmerte sich um ihn und wich ihm nicht von der Seite – bis der Rettungshubschrauber landete. Nun wollen Ralph und seine Frau Cornelia Danke sagen und suchen online nach der beherzten Ersthelferin.

Auto prallte frontal gegen Ralphs Motorrad

Der Unfall ereignete sich gegen 8.25 Uhr in Gallizien-Abtei. Ein Auto übersah laut Angaben der Polizei den Motorradfahrer beim Abbiegen, es kam zum Frontalzusammenstoß. Ralph wurde über das Fahrzeug geschleudert und blieb verletzt auf der Fahrbahn liegen.

„Du warst von der ersten Minute an bei ihm“

Cornelia selbst war nicht vor Ort, sie wurde erst später telefonisch über den Unfall ihres Mannes informiert. Doch Ralph erzählte ihr später immer wieder von jener Frau, die ihm in den schweren Minuten beistand. In einem Facebook-Beitrag richtet Cornelia nun bewegende Worte an die Unbekannte:

Liebe unbekannte Krankenschwester, ich bin die Frau des verletzten Motorradfahrers. Du warst von der ersten Minute an bis zum Abflug mit dem Hubschrauber bei ihm. Du warst ihm eine sehr große Hilfe bei allem, was er in der Zeit durchmachen hat müssen. Wir würden uns wirklich sehr gerne bei dir persönlich für alles bedanken.“

Krankenschwester aus Wien

Gegenüber 5 Minuten erklärt Cornelia, dass es sich bei der Ersthelferin um eine Krankenschwester aus Wien handeln soll. Sie sei gemeinsam mit einem Mann mit Glatze unterwegs gewesen, den Ralph als glatzköpfig beschreibt. „Die Dame war von Anfang an vor Ort und hat ihn beruhigt und ihm in jeder Art und Weise geholfen, bis der Hubschrauber gelandet ist“, erzählt Cornelia.

Sprunggelenk zertrümmert

Angesichts der Wucht des Aufpralls hatte Ralph großes „Glück im Unglück“, wie seine Frau beschreibt. Sein Sprunggelenk wurde zertrümmert, zudem erlitt er einen Wadenbeinbruch und musste operiert werden. Außerdem trug er nach dem Unfall noch einige Abschürfungen davon.

„Heute nicht mehr selbstverständlich“

Für Cornelia und Ralph geht es bei ihrem Aufruf vor allem darum, dass sie sich bewusst bei Menschen bedanken wollen, die nicht wegschauen, wenn andere Hilfe brauchen. „Wir würden uns einfach nur gerne bei den zwei Leuten bedanken, da es heutzutage auch nicht mehr so selbstverständlich ist, dass jeder stehen bleibt“, erklärt Cornelia. Deshalb hoffen die beiden nun, dass ihr Aufruf die unbekannte Krankenschwester aus Wien und ihre Begleitung erreicht.

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