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/ ©Canva/5 Minuten
Bild auf 5 Minuten zeigt eine Regenbogenfahne und Josef Ofner.
Josef Ofner (FPÖ) ist kein Freund des Pride Month.

Woke, Pride oder Wahnsinn?

Das musste ja so kommen. Mit dem Beginn des sogenannten „Pride Month“ tauchen nicht nur jede Menge Regenbogenfahnen auf, sondern auch zahlreiche Proteste.

von Fritz Kimeswenger Das Foto auf www.5min.at zeigt Mag. Fritz Kimeswenger aus dem Politik Ressort.
1 Minute Lesezeit(216 Wörter)
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Ganz vorne dabei bei Letzteren ist die FPÖ, deren Generalsekretär und Vize-Klubobmann im Landtag, Josef Ofner, von einem „woken Wahnsinn“ spricht. Schauen wir uns das einmal genauer an.

Juni ist der „Pride Month“

Was ist mit diesem „Pride Month“ gemeint? Der Juni steht weltweit im Zeichen der sogenannten LGBTQIA+ Community und soll darauf aufmerksam machen, dass Feindlichkeit gegenüber jeglicher Art Sexualität keinen Platz in der Gesellschaft hat. Die Farben des Regenbogens stehen dafür. Nun kann man dazu stehen, wie man will, es wird stets eine individuelle Entscheidung sein. Die Freiheitlichen machen hingegen bereits Stimmung. Ofner in einem Video auf der Facebook-Seite der FPÖ: „Der Pride Month ist Teil der Narrenzeit. Das wird mit Millionen an Steuergeld gefördert, wir wollen die Familie in den Vordergrund stellen.“ Auch würden die rot-weiß-rote Fahne Österreichs und die stolze Kärntner Fahne zugunsten der Regenbogenfahnen in den Hintergrund gestellt, meint Ofner. Damit müsse endlich Schluss sein, so der freiheitliche Spitzenpolitiker, der das als „woken Wahnsinn“ bezeichnet.

Was bedeutet woke?

Da könnten wir nochmals den Duden bemühen. Was ist mit „woke“ gemeint? Laut Duden bedeutet es: „in hohem Maß politisch wach und engagiert gegen (insbesondere rassistische, sexistische, soziale) Diskriminierung“. Wahnsinn oder Anti-Diskriminierung? Das muss wohl jeder selbst entscheiden.

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