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Das Bild auf 5min.at zeigt die Gemeinde in Stall.
Im Mölltal richtete Orkan "Vaia" verheerende Schäden an, so auch in Stall.

Nach Vaia-Zerstörung: Sechs Millionen Euro für Schutzprojekt im Mölltal

Die Folgen von Sturm „Vaia“ sind im Mölltal bis heute spürbar. Nun startet ein sechs Millionen Euro schweres Schutzprojekt in den Gemeinden Winklern, Rangersdorf und Stall.

von Gerrit Tscheru Das Bild auf 5min.at zeigt Gerrit Tscheru.
2 Minuten Lesezeit(299 Wörter)
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Fast acht Jahre nach dem verheerenden Orkantief „Vaia“ startet im Oberen Mölltal ein millionenschweres Schutzprojekt. Die Kärntner Landesregierung hat am Dienstag einen Zuschuss für ein Vorhaben beschlossen, das bis 2040 umgesetzt werden soll. Insgesamt werden rund sechs Millionen Euro investiert.

Große Schäden in Winklern, Rangersdorf und Stall

Betroffen sind die Gemeinden Winklern, Rangersdorf und Stall. Dort hatten Sturm, enorme Schneemengen in den Wintern 2019 und 2020 sowie ein massiver Borkenkäferbefall große Schäden in den Schutzwäldern verursacht. Dadurch gingen wichtige natürliche Schutzfunktionen verloren. Geplant sind unter anderem Wiederaufforstungen, forsttechnische Maßnahmen und dauerhafte Steinschlagverbauungen. Ziel ist es, die Bevölkerung sowie wichtige Verkehrswege besser vor Naturgefahren zu schützen.

Bund zahlt Löwenanteil

Von den Maßnahmen profitieren insbesondere die B106 Mölltal Straße und die B107 Großglockner Straße. Geschützt werden sollen außerdem Gemeinde- und Verbindungsstraßen, Güter- und Forstwege, landwirtschaftliche Flächen sowie Hofstellen und Siedlungsgebiete. Umgesetzt wird das Projekt von der Wildbach- und Lawinenverbauung. Der Großteil der Finanzierung kommt vom Bund, der rund 3,72 Millionen Euro beisteuert. Das Land Kärnten beteiligt sich mit insgesamt 1,56 Millionen Euro. Weitere Gelder kommen vom Wasserverband Mölltal sowie von Energieunternehmen.

„Notwendige Schutzmaßnahmen“

„Mit diesem Beschluss stellen wir sicher, dass die notwendigen Schutzmaßnahmen langfristig umgesetzt werden können“, erklärt Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger. Die Investitionen würden mehr Sicherheit für die Menschen vor Ort und für wichtige Verkehrsverbindungen bringen. Auch Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber verweist auf die Folgen der Naturkatastrophen der vergangenen Jahre. Mit dem Projekt werde daran gearbeitet, die zerstörten Schutzwälder wieder aufzubauen und gleichzeitig Bevölkerung und Infrastruktur besser vor den Auswirkungen künftiger Naturereignisse zu schützen.

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