Happy End: Vermisster Kärntner Hund nach Wochen in Italien entdeckt
Eine wochenlange Suche quer über die Staatsgrenzen hinweg hat ein glückliches Ende gefunden: Die gerettete Beagle-Hündin Daisy büxte in Kärnten aus und tauchte nach einer unglaublichen Reise im italienischen Kanaltal wieder auf.
Erst heuer im Frühjahr retteten Tierschützer die Hündin Daisy von Griechenlands Straßen nach Wien. Von dort ging es weiter zu ihrem neuen Besitzer nach Kärnten – doch nach nur drei Tagen war sie wieder weg: Am Ostersonntag erschrak Daisy durch einen Osterböller. Genau in diesem Moment löste sich der Karabiner vom Geschirr und die Hündin flüchtete in Panik. Eine groß angelegte Facebook-Suche blieb wochenlang erfolglos.
40 Kilometer pro Tag durch zwei Länder
Die Wende brachte die ehrenamtliche italienische Hundesucherin Irene Guerriera, die den Facebook-Aufruf teilte, wie die Tageszeitung „Il Gazzettino“ berichtet. Daisy war über die Grenze ins Kanaltal gelaufen. Dass die Hündin täglich rund 30 bis 40 Kilometer zurücklegte, belegen Videaufnahmen aus Fusine (Tarvis) und Pontebba. Laut „Kleine Zeitung“ zog es Daisy zwischendurch sogar für einen Tag zurück ins Gailtal. Da sie ihr Geschirr noch trug, war sie eindeutig identifizierbar.
Sicherung im Garten
Auf der Suche nach Futter tauchte Daisy schließlich beim Gasthaus „Rio Argento“ in Malborghetto Valbruna auf. Nach mehreren Fehlversuchen konnte sie schließlich in einem privaten Garten mit Hilfe der Besitzer gesichert werden. Nach fast zwei Monaten internationaler Zusammenarbeit ist Daisy nun wieder wohlbehalten bei ihrem Besitzer in Kärnten.