13 Millionen Euro: Wie der Vatertag Kärntens Handel ankurbelt
Der Vatertag am 14. Juni bringt dem Kärntner Handel ein Umsatzplus. Laut einer Erhebung schenken 51 Prozent der Bevölkerung eine Aufmerksamkeit. Es werden Ausgaben von 13 Millionen Euro erwartet.
Der bevorstehende Vatertag am 14. Juni sorgt im Kärntner Handel für optimistische Stimmung. Eine aktuelle Erhebung der Wirtschaftskammer Kärnten zeigt, dass gut die Hälfte der Bevölkerung (51 Prozent) plant, Vätern, Partnern oder anderen nahestehenden Personen eine Aufmerksamkeit zu schenken. Davon profitiert die Wirtschaft spürbar: Mit erwarteten Gesamtausgaben von rund 13 Millionen Euro zeichnet sich ein leichtes Plus im Vergleich zum Vorjahr ab. Im Schnitt planen die Schenkenden ein Budget von 58 Euro ein.
Naschwaren und Wunsch nach Regionalität
Bei der Auswahl der Geschenke zeichnen sich klare Trends ab. Süßwaren wie Schokolade und Pralinen stehen besonders hoch im Kurs, dicht gefolgt von selbstgemachten Überraschungen sowie individuell gestalteten oder personalisierten Aufmerksamkeiten. „Die aktuellen Zahlen zeigen, dass persönliche Anlässe weiterhin einen wichtigen Beitrag zur Belebung der Konsumnachfrage leisten. Gerade für die Kärntner Handelsbetriebe sind solche Kaufanlässe von großer Bedeutung“, betont Raimund Haberl, Obmann der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Kärnten. Der Wunsch nach Regionalität ist dabei stark ausgeprägt, da vier von fünf Befragten ihre Einkäufe bevorzugt in den Geschäften vor Ort erledigen. Parallel dazu gewinnen digitale Vertriebskanäle weiter an Bedeutung, was auch den Online-Händlern in der Region zugutekommt.
Immaterielle Werte spielen eine zentrale Rolle
Trotz der Konsumbereitschaft spielen immaterielle Werte eine zentrale Rolle. Für viele Väter stehen gemeinsame Unternehmungen, Familienzeit oder ein ruhiger Tag im Kreis der Angehörigen im Vordergrund. Fast die Hälfte der Befragten (48 Prozent) festigt diesen Wunsch mit einer gemeinsamen Feier. „Der Vatertag verbindet Wertschätzung, Familienzeit und regionale Wertschöpfung. Wer seine Einkäufe bei heimischen Betrieben tätigt, setzt damit ein wichtiges Zeichen für Kärntens Wirtschaft“, so Haberl abschließend.