Homeoffice-Falle: Kärntnerin (25) verlor Vermögen
Ein Homeoffice-Job wurde einer 25-jährigen Kärntnerin zum Verhängnis. Die Frau verlor einen fünfstelligen Betrag an Betrüger. Inzwischen hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.
Über eine Social-Media-Plattform ist die Frau auf das Homeoffice-Angebot aufmerksam geworden. „Über einen Messengerdienst trat sie in der Folge mit einer angeblichen Ansprechpartnerin in Kontakt“, heißt es vonseiten der Beamten der Polizeiinspektion Weitensfeld. Die 25-Jährige gab ihre persönlichen Daten bekannt, registrierte sich außerdem auf einer Internetplattform. Dort wurden ihr von mehreren vermeintlichen Mitarbeitern verschiedenste Online-Aufgaben zugeteilt. „Für deren Erledigung wurden ihr Provisionen auf einem virtuellen Benutzerkonto gutgeschrieben“, führen die Polizisten aus. „Anschließend wurde ihr angeboten, virtuelle Produkte zu erwerben.“
Fünfstelliger Betrag weg
Die Betrüger machten ihr weis, dass die investierten Beträge samt Gewinn auf ihrem Benutzerkonto gutgeschrieben werden würden. „Daraufhin tätigte die Frau mehrere Überweisungen auf ausländische Bankkonten“, so die Ermittler weiter. Letztendlich täuschten die angeblichen Mitarbeiter auch noch einen Systemfehler vor und forderten die 25-Jährige zu weiteren Überweisungen auf. Erst als sie erneut zur Zahlung eines hohen Geldbetrages aufgefordert wurde, erkannte sie den Betrug und erstattete Anzeige bei der Polizei.