Bundesheer-Übungen in ganz Kärnten: Das gibt es nun zu beachten
Aktuell führt das Bundesheer in Kärnten Übungen mit Soldaten und Tieffliegern durch. Erste Gemeinden berichten, was man tun soll, wenn man zum Beispiel Munition findet.
Wer zwischen dem 22. und 26. Juni Militärfahrzeuge im Lavanttal sichtet, muss sich laut der Stadtgemeinde St. Andrä keine Sorgen machen. Das Österreichische Bundesheer führt in diesem Zeitraum eine planmäßige militärische Übung im Gemeindegebiet durch, in ganz Kärnten kommen 200 Soldaten zum Einsatz, wir haben berichtet. Die Stadtgemeinde gibt dazu nähere Details bekannt: „Dabei sind rund 30 Soldaten sowie sieben Räderfahrzeuge im Einsatz. Im Rahmen der Übung können auch tief fliegende Militärluftfahrzeuge sowie Landungen im Übungsraum stattfinden“, schildert die Stadtgemeinde.
Wichtiger Hinweis zu Fundgegenständen
Zudem gibt es einen dringenden Aufruf für den Fall, dass nach den Manövern Rückstände im Gelände entdeckt werden: „Sollten Munition oder Munitionsteile gefunden werden, diese bitte keinesfalls berühren. Verständigen Sie umgehend die nächste Polizeiinspektion.“ Somit ist bereits im Vorfeld klar: Wenn das Bundesheer anrückt, ist nicht von einer Gefahrenlage auszugehen.
„Es besteht keine Gefahr“
Bereits heute fand dieselbe Übung in St. Veit an der Glan statt, welche sich über drei Tage erstreckt. Auch hier informierte die Stadt vorab: „Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung – es handelt sich um eine geplante militärische Übung des Österreichischen Bundesheers.“