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Das Bild auf 5min.at zeigt die Kärntner Landesregierung.
Nach den Vorwürfen eines ehemaligen Lehrlings hat das Land Kärnten bereits erste personelle Konsequenzen gezogen.

Lehrling erhebt schwere Vorwürfe: Zwei Anklagen gegen Landesbedienstete

Schwere Vorwürfe eines Kärntner Lehrlings führen zu zwei Anklagen. Ein Beschuldigter wurde entlassen, wobei weiterhin die Unschuldsvermutung gilt.

von Nico Deutscher Das Bild zeigt das Profilbild von 5 Minuten-Redakteur Nico Deutscher.
2 Minuten Lesezeit(288 Wörter)
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Beim Land Kärnten führt eine Anklage nach schweren Vorwürfen eines ehemaligen Lehrlings zu personellen Konsequenzen. Zwei Mitarbeiter stehen im Fokus der Justiz: Ein Bediensteter wegen des Verdachts auf Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses sowie die zuständige Lehrlingsbeauftragte wegen mutmaßlichen Amtsmissbrauchs.

Anklage wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch

Ein ehemaliger Lehrling des Landes Kärnten berichtet von gravierenden persönlichen Erfahrungen während der Ausbildungszeit. Die Schilderungen umfassen sexuelle Anzüglichkeiten, Kommentare darüber, welcher Pulli den Busen besser betont, Berührungen beim Autofahren und mehr. Die Vorwürfe haben nun rechtliche Schritte nach sich gezogen und zu einer Anklage durch die Staatsanwaltschaft geführt. Dem Mann wird der Missbrauch eines Autoritätsverhältnisses zur Last gelegt, weil er das Mädchen im zweiten Lehrjahr bedrängt haben soll. Der Fall wiegt auch deshalb schwer, weil die zuständige Lehrlingsbeauftragte bereits im Jahr 2024 über die Vorfälle informiert gewesen sein, jedoch untätig geblieben sein soll. Aus diesem Umstandzeitpunkt resultiert eine Anklage wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch.

Anschuldigungen „stimmen so nicht“

Seitens des Landes Kärnten wurden nach eigenen Angaben bereits erste Konsequenzen aus den Entwicklungen gezogen. Wie aus einem Bericht der „Kronen Zeitung“ hervorgeht, wurde der Bedienstete aus der Sport- und Bildungsabteilung nach dem Bekanntwerden der Anklage entlassen. Der Verteidiger des Beschuldigten, Philipp Tschernitz, wies die Anschuldigungen im Medienbericht zurück und bekräftigte die Position seines Mandanten mit den Worten: „Mein Mandant ist bereits seit Monaten im Krankenstand, weil ihn diese Vorwürfe so belasten – sie stimmen so nicht!“ Einen Termin für eine Verhandlung vor Gericht, welcher jene Vorwürfe behandelt, gibt es bislang nicht, zudem gilt für alle Beteiligten die Unschuldsvermutung.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 17.06.2026 um 19:56 Uhr aktualisiert
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