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Bild auf 5 Minuten zeigt eine Boje
5-Minuten-Leser entdecken jetzt weitere ungesicherte Plattformen am Wörthersee und lieferten dazu sogar Fotos.

Na dann Ahoi: Private Plattformen auf den Kärntner Seen erlaubt

Der Unfall auf einer Schwimmplattform im Vorjahr ist noch gut in Erinnerung. So stürzte damals ein Steirer im August 2025 von einer ungesicherten, geschäftlich betriebenen Plattform in den Wörthersee und ertrank.

von Manfred Wrussnig Das Foto auf www.5min.at zeigt Manfred Wrussnig, ein erfahrener und langjähriger Journalist bei 5 Minuten.
2 Minuten Lesezeit(316 Wörter)
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Eine Recherche von 5 Minuten ergab: Es gibt noch weitere, allerdings im Privatbesitz befindliche ungesicherte Plattformen am See, und die sind sogar erlaubt. Das Drama damals: Ein 38-jähriger Gast stürzte alkoholisiert von einer nicht konzessionierten Schwimmplattform und ertrank. Der Betreiber, der die Plattform geschäftlich betrieben hatte, wurde wegen des Verdachtes der fahrlässigen Tötung sogar angeklagt, es gilt für ihn die Unschuldsvermutung.

Ungesicherte Plattformen entdeckt?

5-Minuten-Leser entdecken jetzt weitere ungesicherte Plattformen am Wörthersee und lieferten dazu sogar Fotos. Wir ersuchten sowohl die Polizei, die zuständige Abteilung 7 der Landesregierung als auch die Bundesforste um Stellungnahme. Seitens der Bundesforste wurde von Pressesprecherin Andrea Kaltenegger der Ball nach Kärnten gespielt, ein Schwimmkörper spiele für die Bundesforste keine Rolle. Allerdings: „Falls da jemand im Schwimmkörper heimlich irgendwo einen Elektroantrieb versteckt hätte, wäre dafür wiederum die Polizei zuständig, weil nicht erlaubt“, so Kaltenegger. Dann wäre es sozusagen ein Motorboot.

Plattform ohne Antrieb soll kein Problem darstellen

Ing. Kurt Kofler, zuständig für das Schifffahrtswesen in der Landesregierung, sieht auch in einer Plattform ohne Antrieb, ausschließlich im Privatbesitz, kein Problem. „Jeder, der privat eine Plattform am See hat, darf das, muss aber darauf achten, sich nicht im Naturschutzgebiet zu befinden, da gibt es wiederum Einschränkungen“. Die Bundesforste vermieten sogar Bojen, weil es da egal ist, was dort letztlich festgemacht wird, Boot oder Plattform. Es kann demnach jeder, der sich eine Plattform wünscht, eine zimmern, im See verankern und darauf sogar Tische, Sessel und Liegen stellen. Solange alles privat bleibt, ist alles kein Problem. Mit oder ohne Geländer, es liegt an jedem Einzelnen, aufzupassen, dass nichts passiert. Nachgefragt bei Kofler: Jeder? Durchgedacht hunderte am See, die plötzlich auch Hindernisse für Motorbootfahrer werden könnten? Nur als Schwimmkörper kein Problem.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 07.07.2026 um 13:57 Uhr aktualisiert
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