In Kärnten: Schleifmittelfirma startet nach Rettung wieder voll durch
Hermes startet in Bad St. Leonhard neu durch. Der Kärntner Standort wurde zur neuen Zentrale ausgebaut, an der nun Personal gesucht wird.
Hermes startet in Kärnten neu durch: Nach der Insolvenz des deutschen Mutterkonzerns und der eigenen Zahlungsunfähigkeit gelingt der Schleifmittelfirma in Bad St. Leonhard ein Neustart. Während die 180 Beschäftigten vor rund einem Jahr noch um ihre Arbeitsplätze bangen mussten, wurde der Standort mittlerweile zur neuen österreichischen Zentrale ausgebaut, an der aktuell sogar Personal gesucht wird.
Neue Kräfte sollen dazustoßen
Zu den bestehenden 204 Mitarbeitern in Bad Sankt Leonhard sollen künftig noch weitere Kräfte dazustoßen, wie Geschäftsführer Christopher Opetnik in einem Bericht des „ORF“ erklärte. Die Rettung des Betriebs glückte durch Partner aus der Region sowie Unternehmer aus Völkermarkt und der näheren Umgebung. Das neue Hauptquartier befindet sich laut Opetnik nun nicht mehr in Hamburg, sondern in Kärnten. Dorthin wird derzeit auch die Produktion des Schleifkorns verlagert, das bislang in Deutschland gefertigt wurde.
Weiteres Wachstum angestrebt
Hermes strebt zudem weiteres Wachstum an. Zur Absicherung des Standorts äußerte sich Opetnik im Medienbericht: „Die erste Quote für unsere Gläubiger ist gezahlt worden, weitere Quoten folgen im Oktober und dann auch im Jahr 2027. Wir erwirtschaften aktuell ein positives Ergebnis, wir haben einen positiven Beitrag und von dem her wollen wir so weitermachen.“