„Ich kann nicht mehr“: Monatelanger Konflikt macht Kärntnerin zu schaffen
Eine Kärntnerin schildert gegenüber 5 Minuten einen langwierigen Konflikt in ihrem direkten Wohnumfeld. Neben verbalen Auseinandersetzungen gab es auch eine Anzeige.
Das eigene Zuhause sollte eigentlich ein Rückzugsort sein. Für eine Mutter aus Kärnten ist die Wohnsituation jedoch zu einer massiven psychischen Belastung geworden. Seit Monaten, so schildert es die Frau, erlebe sie eine anhaltende Welle von verbalen Anfeindungen und Unterstellungen aus ihrem direkten Wohnumfeld, die inzwischen auch das Wohlbefinden ihres sechsjährigen Kindes beeinträchtigen soll.
Angespanntes Verhältnis
Begonnen habe die angespannte Situation im Frühjahr nach einem ungeklärten Stromausfall. Seither sei der Ton drastisch abgekühlt: „Ich werde beinahe täglich beschimpft, beleidigt und herabgewürdigt. Die Beleidigungen richten sich nicht nur gegen mich, sondern auch gegen meinen sechsjährigen Sohn und meine Familie“, beschreibt die Frau die Situation in einem Schreiben an die Redaktion. Neben teils derben Schimpfwörtern sehe sie sich laut eigenen Angaben auch mit unbewiesenen Behauptungen konfrontiert. So werde ihr unter anderem vorgeworfen, fremde Fahrzeuge beschädigt oder auch Post entwendet zu haben – Behauptungen, die die Kärntnerin entschieden von sich weist. Die psychischen Folgen des dauerhaften Konflikts seien für die Leserin enorm: Die Belastung sei zeitweise so hoch gewesen, dass nach einem schweren Nervenzusammenbruch sogar das Kriseninterventionsteam in Anspruch genommen werden musste.
Autounfall und Anzeige
Auch die Polizei sei wegen akuter verbaler Streitigkeiten bereits eingeschaltet worden, wie sie gegenüber 5 Minuten berichtet. Zu der ohnehin angespannten Situation kamen in den letzten Wochen auch Verunsicherungen bezüglich ihres Autos hinzu. Im Juni kam es zu einem Verkehrsunfall, weil die Radmuttern an ihrem Pkw locker waren. Die genaue Ursache hierfür ist unklar, die Kärntnerin hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet, die polizeilichen Ermittlungen laufen, ergänzt sie. Eine Verbindung zu den Konflikten in der Nachbarschaft ist nicht bewiesen.
Umzug aktuell keine Option
Ein Umzug sei aus finanziellen und organisatorischen Gründen derzeit keine Option, wie die Frau schildert. „Mir geht es darum […] darauf aufmerksam zu machen, wie belastend und hilflos man sich in einer solchen Situation fühlen kann“, ergänzt sie. Die Vorfälle hat die Kärntnerin in Form von polizeilichen Anzeigen und einem fortlaufenden Protokoll zudem dokumentiert, jene Unterlagen liegen der Redaktion vor. Sie hofft abschließend, dass sich die Situation zeitnah beruhigt.
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