Blitzeinschlag löste Waldbrand in Kärnten aus: Neue Details zum Einsatz
Erst aus der Luft wurde das Ausmaß des Waldbrands sichtbar. Nach aktuellen Erkenntnissen der Polizei dürfte ein Blitzeinschlag den Brand am Breiten Kopf ausgelöst haben. Rund 40 Quadratmeter Wald waren in Brand geraten.
Nachdem am Montag ein Waldbrand am Breiten Kopf in der Gemeinde Nötsch (Bezirk Villach-Land) einen Großeinsatz ausgelöst hatte, 5 Minuten hat bereits berichtet: Nach Blitzeinschlag: Feuerwehren zu Waldbrand in Villach-Land alarmiert, liegen nun neue Informationen zum Brandhergang vor.
Feuer im unwegsamen Gelände entdeckt
Gegen 14 Uhr wurden die Beamten der Polizeiinspektion Arnoldstein über einen Waldbrand im Bereich Alplgraben beziehungsweise Breiter Kopf informiert. Wegen des steilen und schwer zugänglichen Geländes mussten die Einsatzkräfte den Zufahrtsversuch jedoch abbrechen. Erst ein Erkundungsflug des Polizeihubschraubers „Libelle“ brachte Klarheit.
Rund 40 Quadratmeter Waldboden betroffen
Aus der Luft stellten die Einsatzkräfte fest, dass rund 40 Quadratmeter Waldboden in Brand geraten waren. Nach derzeitigem Ermittlungsstand dürfte sich der Boden nach einem Blitzeinschlag in den vergangenen Tagen selbst entzündet haben. An den Löscharbeiten beteiligten sich die Feuerwehren Nötsch, Arnoldstein, Kreuth, St. Georgen und Feistritz/Gail mit insgesamt rund 40 Feuerwehrkräften. Unterstützt wurden sie vom Polizeihubschrauber „Libelle“, der mehrere tausend Liter Wasser über dem Brandgebiet abwarf. Dank des Zusammenspiels von Luft- und Bodeneinsatzkräften konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Die Ermittlungen zum Brand laufen, nach aktuellem Stand deutet jedoch alles auf einen natürlichen Auslöser durch einen Blitzschlag hin.