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Polit-Redakteur Fritz Kimeswenger im Sommertalk mit Landeshauptmann Daniel Fellner.

Fellner: „Es ist ein geiles Land!“

Die Reihe der 5 Minuten-Sommergespräche geht weiter. Heute mit dem neuen Kärntner Landeshauptmann Daniel Fellner, der uns hier Rede und Antwort steht.

von Fritz Kimeswenger Das Foto auf www.5min.at zeigt Mag. Fritz Kimeswenger aus dem Politik Ressort.
1 Minute Lesezeit(6 Wörter)
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Landeshauptmann Daniel Fellner (SPÖ) im Interview mit 5 Minuten

Haben Sie sich schon an die Anrede „Herr Landeshauptmann“ gewöhnt?

Ja, schon. Am Anfang war es aber durchaus etwas irritierend. Da habe ich manchmal nicht reagiert.

Was unterscheidet Sie von ihrem Vorgänger Peter Kaiser?

Wir sind zwei ganz unterschiedliche Politikertypen. Ich habe einen sehr pragmatischen Zugang, Peter einen eher programmatischen.

Fragen Sie Kaiser manchmal um Rat? Oder kommt so ein Rat auch ungefragt?

Peter hat gleich anfangs gesagt, er werde immer zur Verfügung stehen, aber nie aktiv was zureden. Ein oder zwei Mal wollte ich bisher schon seine Einschätzung wissen.

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Daniel Fellner über seinen Start ins Amt.

Landeshauptmann spricht Klartext

Basteln Sie an einer Achse mit dem Burgenland, Stichwort Gesundheitsreform, gegen die Regierung bzw. gegen SPÖ-Chef Babler?

Nein, kein Basteln. Aber es ist nie verkehrt, sich auszutauschen. Es gibt viele Dinge, wo man sich mit Burgenlands Landeshauptmann Doskozil gut zusammentun kann.

Ist Andreas Babler der richtige Mann an der Spitze der SPÖ?

Er ist der Mann, der jetzt an der Spitze der SPÖ ist. Mit Betonung auf jetzt.

Andere Personalfrage: Wer wird Spitzenkandidat der SPÖ in Klagenfurt?

Das werden wir zur richtigen Zeit bekanntgeben.

Gaby Schaunig, Arno Arthofer?

Beide sind auszuschließen.

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Fellner nahm im Interview auch Stellung zu Babler sowie der Klagenfurt-Wahl.

Vom Bevölkerungsrückgang bis zu möglicher FPÖ-Koalition

Ihr neuer Slogan „Wir für hier“ klingt verdächtig abgekupfert von „Kein Bier vor Vier“. Ist der Slogan geklaut?

…mein Vorschlag war ja „Bier für hier“, aber da wurde offenbar was falsch verstanden…

Geben Sie allen Kärntner Spitälern eine Standortgarantie? Und allen Abteilungen?

Es gibt von mir für alle Spitäler eine Bestandsgarantie. Bei den Abteilungen kann man Optimierungen suchen. Vor allem aber sollten wir bei der Verwaltung sparen und nicht bei den Patienten. Ich setze auch durchaus Hoffnung in die Primärversorgungszentren, das wird ein großer Sprung nach vorne.

Was tun Sie gegen die demografische Entwicklung, Stichwort Abwanderung und Bevölkerungsrückgang?

Wir müssen endlich laut aussprechen, wie lässig unser Gebiet hier ist. Allein das Thema Trinkwasser, das wird das absolut wichtigste Thema der Zukunft. Und zwar weltweit. Und erst der Standort, in 10 Minuten an einem See, in 20 Minuten auf einem Berg und in 90 Minuten am Meer. Man kann ruhig sagen: Kärnten ist ein geiles Land!

Stichwort Migration, da sind sie ja weiter rechts als ihr Vorgänger…

Man muss aber auch sagen, mit null Migration kriegen wir riesige Probleme im Tourismus, in der Pflege etc.

Ist nach der Landtagswahl eine Koalition mit der FPÖ möglich? Unter Kaiser war das ja eher denkunmöglich.

Ich schließe es auf keinen Fall aus. Koalitionen sind mit allen möglich. Aber zuerst sollten die Kärntner sagen, wie sie es wollen.

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Fellner sprach im Interview auch über die Zukunft Kärntens.

Unser Kärnten-Quiz:

Welcher Kärntner See ist der tiefste (Millstätter See, 141 Meter)?

Millstätter See, ich glaube, er ist über 100 Meter tief.

Was kostet ein Kärnten-Ticket? (Classic 449,00 Euro)

Etwas über 400 Euro.

Wie viele Feuerwehren gibt es in Kärnten (396 Freiwillige, 29 Betriebs- und eine Berufsfeuerwehr, also 426)

Im Jahr 2025 gab es 396 Freiwillige Feuerwehren, 29 Betriebsfeuerwehren und eine Berufsfeuerwehr.

Ein Bild auf 5min.at zeigt Landeshauptmann Daniel Fellner und 5 Minuten Geschäftsführerin Yvonne Schmid Berger mit einer Torte, auf der das 5 Minuten Logo prangt.
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Landeshauptmann Daniel Fellner gratulierte mit einer eigens kreierten Torte Chefredakteurin Yvonne Schmid-Berger zum 10. Geburtstag des von ihr gegründeten Medienhauses.
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