Brand im Mölltal: Bauern unterstützen Löscheinsatz mit Jauchenfässern
Bei Rangersdorf stiegen über einem Wald am Sonntag zu Mittag plötzlich dichte Rauchwolken auf. Ein Waldbrand hält dort sechs Feuerwehren in Atem.
Am Sonntag (12. Juli) stiegen über einem Wald bei Rangersdorf (Bezirk Spittal an der Drau) im Mölltal dichte Rauchwolken auf. Grund war ein Waldbrand, zu dem nicht nur sechs Feuerwehren, sondern neben der Polizei und dem Roten Kreuz auch der Hubschrauber „Libelle“ des Innenministeriums ausrückte, nachdem Anwohner die Einsatzkräfte alarmiert hatten. Hilfe kam außerdem von drei Landwirten, die die Feuerwehren tatkräftig beim Löscheinsatz unterstützten: In Güllefässern transportieren sie insgesamt 18.000 Liter Wasser zum Brandobjekt.
Glutnester gelöscht
Glücklicherweise konnte der Brand mittlerweile gelöscht werden, wie Kommandant Rene Thaler von der Feuerwehr Rangersdorf auf Anfrage von 5 Minuten bestätigt: „Wir haben die Sprinkler aufgestellt, die Glutnester sind zur Zeit abgelöscht und wir müssen jetzt noch beobachten, wie sich die Lage entwickelt“, erklärt Thaler. Insgesamt standen 93 Florianis im Einsatz, der Waldbrand betraf eine Fläche von rund eineinhalb Hektar. Am Löscheinsatz beteiligt waren neben der Feuerwehr Rangersdorf auch die Feuerwehren Lainach, Tresdorf, Winklern, Stall und Reintal. Zur Brandursache kann derzeit noch nichts gesagt werden.
Update: Keine Personen verletzt
Am Sonntagabend gab die Landespolizeidirektion Kärnten ein Update zu dem Waldbrand. Demnach wurden glücklicherweise keine Personen verletzt, jedoch konnte auch in den Abendstunden noch kein endgültiges „Brand aus“ gegeben werden. „Aufgrund der noch vorhandenen Glutnester sowie der Trockenheit wird durch die örtlich zuständige Feuerwehr eine Brandwache gestellt. Die Löscharbeiten werden am Folgetag fortgesetzt“, so die Polizei.