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/ ©FF Pischelsdorf
Das Bild auf www.5min.at zeigt einen Feuerwehreinsatz.
Die Kärntner Feuerwehren stehen nach heftigen Regengüssen und Sturmböen im Dauereinsatz.

Geflutete Straßen & Baumstürze: So hart traf das Unwetter Kärnten

Ein schweres Unwetter in Kärnten sorgte für zahlreiche Feuerwehreinsätze und massives Verkehrschaos. Neben gesperrten Tunneln und Zugausfällen kam es zu lokalen Stromausfällen.

von Nico Deutscher Das Bild zeigt das Profilbild von 5 Minuten-Redakteur Nico Deutscher.
2 Minuten Lesezeit(366 Wörter)
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Eine stärkere Unwetterzelle hat am Dienstag zu zahlreichen Einsätzen der Kärntner Feuerwehren geführt. Schon am Nachmittag verzeichnete die Landesalarm- und Warnzentrale rund 30 Alarmierungen im ganzen Bundesland, wobei eine Entspannung der Lage vorerst ausblieb. Kurze, aber extrem intensive Regengüsse und heftige Sturmböen im Süden führten teilweise sofort zu lokalen Stromausfällen.

Gesperrte Tunnel und Probleme im Schienenverkehr

Die Wassermassen und Sturmschäden beeinträchtigten den Verkehr auf den Hauptrouten massiv: Auf der Klagenfurter Nordumfahrung musste der Falkenbergtunnel komplett für den Verkehr gesperrt werden, weshalb Autofahrer gezwungen wurden, Umwege auf sich zu nehmen. Auch auf der Schiene kam es zu schweren Störungen: Eine beschädigte Oberleitung legte den Zugverkehr auf der Gailtalstrecke zwischen Arnoldstein und Hermagor lahm. Um den Betrieb aufrechtzuerhalten, wurde umgehend ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Nahezu zeitgleich blockierte verlorenes Ladegut die Fahrbahn im Oswaldibergtunnel auf der Strecke zwischen Villach-West und Villach-Ossiacher See, was dort ebenfalls zu einer Sperre führte.

Überflutungen und Aquaplaning-Gefahr

Neben blockierten Tunneln machten riesige Wassermengen den Autofahrern zu schaffen. Auf der Südautobahn (A2) auf Höhe Völkermarkt bildete sich rasch ein Wasserfilm, der zu Aquaplaning-Gefahr führte. Im Ortsgebiet von Pischeldorf sowie in Krumpendorf standen ganze Straßenzüge unter Wasser. Selbst vor Gebäuden machten die Fluten nicht halt: Im Villacher Einkaufszentrum (VEZ) im Badstubenweg drang Wasser ein und flutete die Gänge – die Feuerwehr rückte aus.

Umgestürzte Bäume blockieren Verkehrswege

Der heftige Wind forderte ebenfalls seinen Tribut und entwurzelte zahlreiche Bäume, die auf den Straßen landeten. So wurde die Moosburger Straße zwischen Pörtschach und Moosburg in beiden Richtungen vorübergehend unpassierbar. Ein anderer umgestürzter Baum blockierte den Streckenabschnitt zwischen Pörtschach-Ost und Pörtschach-West, auch in den weiteren Ladesteile wurden Straßen und Gehwege durch Bäume unterschiedlicher Größe blockiert.

Feuerwehren im ununterbrochenen Einsatz

Die Einsatzkräfte arbeiteten sofort unermüdlich gegen die Folgen des Unwetters an. Das Bezirksfeuerwehrkommando Villach-Stadt vermeldete in den sozialen Medien, dass man sich im Dauereinsatz im Stadtgebiet befinde, da es unter anderem zu einem Verkehrsunfall auf der B100 kam.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 14.07.2026 um 21:00 Uhr aktualisiert
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