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Das Bild auf www.5min.at zeigt ein Schaf mit Kettenrüstung.
Jetzt sucht der Villacher Rudolf Schaubach nach neuen Möglichkeiten, seine Erfindung in der Praxis auszuprobieren.

Schaf-Rüstung gegen Wölfe: Test im Gehege ist abgesagt, neue Option gesucht

Nach dem geplatzten Gehege-Test sucht der Kärntner Erfinder Rudolf Schaubach nun im Ausland nach einer Testweide für sein kettenhemdgeschütztes Schaf.

von Manfred Wrussnig Das Foto auf www.5min.at zeigt Manfred Wrussnig, ein erfahrener und langjähriger Journalist bei 5 Minuten.
2 Minuten Lesezeit(264 Wörter)
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Die Idee, ein Schaf mit einem Kettenhemd versehen in ein Wolfsgehege zu sperren um zu beobachten ob es dem Wolf gelingt das Tier zu töten ist gestorben. Jetzt sucht der Villacher Rudolf Schaubach nach neuen Möglichkeiten, seine Erfindung in der Praxis auszuprobieren.

Schaf und Wolf könnten „kuscheln anfangen“

In einem Gespräch mit 5 Minuten erklärt er seine Gründe: „Experten haben mich überzeugt, Wölfe im Gehege verhalten sich anders als in freier Wildbahn. Sie erhalten auch nur tote Tiere zum Fressen und können auch nicht jagen.“ Ganz im Gegenteil, wie Tierschützer dazu nach nachlegen: „Es kommt sogar zwischen Wölfen im Gehege und deren lebenden Beutetiere zu einer Art „Stockholm-Syndrom“ Schaf und Todfeind Wolf könnten im Gehege zu kuscheln anfangen“, so ein Tierschützer. Für Schaubach ein Grund, die Idee sterben zu lassen. „Ich suche jetzt im in und Ausland einen Schafzüchter, der bereit ist, das Experiment mit meiner Erfindung in einem Wolfsgebiet in der Praxis zu erproben.“

„Vielleicht meldet sich ein Landwirt“

In Österreich wird er damit wohl ein Problem mit den Tierschützern bekommen, die in dem Kettenhemd eine Tierquälerei erblicken und auch schon Anzeige erstattet haben. Dennoch ist der Villacher zuversichtlich, dass es doch noch, wenigstens in den Nachbarländern, klappen könnte. „Vielleicht meldet sich ein Landwirt aus Deutschland, Ungarn, Italien oder Rumänien bei mir. Wo auch immer mir ist jedes Land recht in dem ich meine Erfindung erproben könnte“, hofft er immer noch.

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