Ebersteiner Gedenkstätte erstrahlt nach Sanierung in neuem Glanz
Das Kriegerdenkmal an der südlichen Ortseinfahrt von Eberstein wurde für insgesamt rund 15.000 Euro restauriert. Das Land Kärnten kofinanzierte die Arbeiten mit 7.000 Euro.
Bei der Übergabe der Förderzusage an die lokale Gemeindespitze hob Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber die besondere Bedeutung der Anlage hervor: „Solche Denkmäler sind ein wichtiges Volkskulturgut, das es zu erhalten gilt. Sie tragen Geschichte in sich, daher ist es umso wichtiger, Sanierungsinitiativen dieser Art seitens des Landes zu fördern.“
1950 erbaut
Die in den 1950er-Jahren von einem lokalen Künstler geschaffene Stätte nahe der Volksschule gedenkt der Gefallenen der beiden Weltkriege sowie des Kärntner Abwehrkampfes. Das zentral gelegene Bauwerk mit seinen sechs Namenstafeln aus Naturstein und zwei markanten Metallkreuzen dient der Gemeinde bis heute als wichtiger Ort für regelmäßige Gedenkfeiern.
Erhalt des ursprünglichen Charakter
Bei der Revitalisierung – die unter anderem Mauerarbeiten, die Auffrischung der verblassten Inschriften und die Versetzung des Abwehrkämpfer-Gedenksteins umfasste – lag der Fokus stets auf dem Erhalt des ursprünglichen Charakters. Gruber zeigte sich mit dem Ergebnis der behutsamen Restaurierung hochzufrieden: „Mit diesen Maßnahmen wird ein wichtiger Beitrag zum Erhalt eines für die Gemeinde historisch, kulturell und gesellschaftlich wichtigen Bauwerks geleistet. Es freut mich, dass wir das mit der Kleinprojektförderung unterstützen konnten.“