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/ ©ÖBB/Harald Eisenberger
Bild auf 5min.at zeigt die Koralmbahn
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Im ersten Halbjahr 2026 wurden in der Grazer Innenstadt 175.240 Besucher aus Kärnten gezählt.

Koralmbahn sorgt für Boom: Kärntner strömen nach Graz

Die Koralmbahn verändert Graz schneller als erwartet. Immer mehr Kärntner kommen zum Einkaufen, Essen oder Übernachten in die Landeshauptstadt. Händler, Wirte und Hotels sprechen bereits von einem spürbaren Aufschwung.

von Leema Mohsenzada-Slaje Auf dem Foto auf www.5min.at sieht man Leema Mohsenzada-Slaje.
2 Minuten Lesezeit(278 Wörter)
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Wenige Monate nach der Eröffnung der Koralmbahn zeigt sich ihr Einfluss immer deutlicher. Die schnellere Bahnverbindung zwischen Kärnten und der Steiermark bringt nicht nur mehr Fahrgäste auf die Schiene, sondern auch deutlich mehr Menschen in die Grazer Innenstadt. Davon profitieren Handel, Gastronomie und Hotellerie.

26 Prozent mehr Besucher aus Kärnten

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Im ersten Halbjahr 2026 wurden in der Grazer Innenstadt 175.240 Besucher aus Kärnten gezählt. Das sind 36.110 Menschen mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, ein Plus von 26 Prozent. Besonders stark fällt der Anstieg im Zentrum aus. Dort stieg die Zahl der Besucher aus Kärnten von 71.730 auf 101.930, was einem Zuwachs von 42 Prozent entspricht. Kärnten ist damit mittlerweile das zweitstärkste Herkunftsbundesland der Besucher in der Grazer Innenstadt, noch vor Wien.

Geschäfte, Restaurants und Hotels spüren den Unterschied

Der Anstieg macht sich längst im Alltag bemerkbar. Händler berichten von mehr Kunden, Gastronomiebetriebe von steigenden Umsätzen und auch Hotels registrieren eine höhere Nachfrage. Am Grazer Hauptbahnhof sprechen Unternehmen von deutlich gestiegenen Kundenfrequenzen seit der Eröffnung der Koralmbahn. Auch Gastronomen beobachten, dass immer häufiger Gäste aus Kärnten für einen Tagesausflug oder einen Restaurantbesuch nach Graz kommen. Hotels wiederum verzeichnen mehr Reisende und Pendler, die die schnelle Bahnverbindung nutzen.

Auch Studierende profitieren

Nicht nur Touristen nutzen die neue Verbindung. Laut der FH Joanneum entscheiden sich mittlerweile auch mehr Studierende aus Kärnten für ein Studium in Graz. Die deutlich kürzere Fahrzeit macht tägliches Pendeln wesentlich attraktiver und erweitert den gemeinsamen Arbeits- und Bildungsraum der beiden Bundesländer.

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