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Das Bild auf www.5min.at zeigt Müll auf der Straße.
Die ASFINAG berichtet über die Statistik.

Über 1.300 Tonnen: Müllmenge auf Kärntens Autobahnen stieg 2025 leicht an

In Kärnten ist die Müllmenge auf Autobahnen und Schnellstraßen im Jahr 2025 leicht angestiegen.

von Nico Deutscher Das Bild zeigt das Profilbild von 5 Minuten-Redakteur Nico Deutscher.
2 Minuten Lesezeit(304 Wörter)
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Mit 1.305 Tonnen nach 1.284 Tonnen im Jahr 2024 belegt das Bundesland den fünften Rang im österreichweiten Vergleich 2025. In ganz Österreich verzeichnete die ASFINAG 2025 insgesamt 8.900 Tonnen Müll, was Kosten von knapp neun Millionen Euro verursachte.

„Immer ein gewisses Risiko…“

Ordnungsgemäß in den Containern an Rast- und Parkplätzen entsorgter Abfall stellt kein Risiko dar. Anders verhält es sich mit achtlos auf die Fahrbahnen geworfenem Müll oder illegalen Ablagerungen von Hausmüll, Bauschutt, Möbelstücken und Autoreifen. Solche Abfälle bedeuten ein erhebliches Sicherheitsrisiko: Flaschen oder Dosen können bei hohen Geschwindigkeiten zu Geschoßen werden, während Papier abrupte Brems- oder Ausweichmanöver auslösen und Unfälle verursachen kann. Zudem muss knapp ein Viertel der Gesamtmüllmenge händisch von ASFINAG-Mitarbeitenden eingesammelt werden. ASFINAG-Geschäftsführerin Tamara Christ betont: „Unsere Mitarbeitenden sammeln den Müll mit Tagesbaustellen auf – das ist immer ein gewisses Risiko für die Kolleginnen und Kollegen. Weil diese Arbeit im Fließverkehr erfolgt, ist bei den Verkehrsteilnehmenden große Aufmerksamkeit gefragt. Und achtlos entsorgter Müll auf der Fahrbahn gefährdet nicht nur die ASFINAG-Mitarbeitenden, sondern eben auch alle anderen Verkehrsteilnehmenden.“ Christ hebt hervor: „einfach gesagt: wer Müll korrekt entsorgt, trägt zum Schutz von Menschen bei und erhöht die Verkehrssicherheit deutlich.“

„Ich bin die Autobahn, kein Mistkübel“

Um auf die Gefahren aufmerksam zu machen, startete heuer im Sommer die Kampagne von Ministerium, ASFINAG und ÖAMTC unter dem Titel „Meine Mama/mein Papa arbeiten für dich. Danke, dass du auf sie aufpasst“. Damit soll verdeutlicht werden, dass hinter den Tätigkeiten auf den Straßen Menschen stehen. Ergänzend weist die ASFINAG seit mehreren Jahren auf ihren Überkopfanzeigen mit dem Slogan „Ich bin die Autobahn, kein Mistkübel“ auf das Thema hin.

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