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/ ©Fotomontage Canva
Das Bild auf 5min.at zeigt einen schockierten alten Mann am Handy.
Vor allem ältere Menschen werden häufig Opfer sogenannter Schockanrufe.

Mehrere Schockanrufe in Unterkärnten: Polizei warnt vor perfider Masche

"Ihr Kind hat einen tödlichen Unfall verursacht": Mit dieser Lüge wollten Betrüger am Donnerstag mehrere Menschen in Unterkärnten um ihr Geld bringen. Doch sie hatten kein Glück.

von Gerrit Tscheru Das Bild auf 5min.at zeigt Gerrit Tscheru.
1 Minute Lesezeit(220 Wörter)
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Gleich drei versuchte Betrugsfälle mit der sogenannten Schockanruf-Masche sind am Donnerstag (23. Juli) in Unterkärnten angezeigt worden. Betroffen waren Personen in den Bereichen Bleiburg, Völkermarkt und Griffen.

Die Masche mit dem tödlichen Unfall

Laut Polizei gaben sich die unbekannten Anrufer als Polizisten aus Völkermarkt oder Wolfsberg aus. Sie behaupteten, die Tochter oder der Sohn der Angerufenen habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Um eine angebliche Haft abzuwenden, müsse nun eine Kaution von mehreren tausend Euro bezahlt werden. In allen drei Fällen ließen sich die Betroffenen jedoch glücklicherweise nicht täuschen. Sie beendeten das Gespräch, bevor es zu einer Geldübergabe kam.

So funktionieren Schockanrufe

Bei Schockanrufen setzen Betrüger ihre Opfer gezielt unter emotionalen Druck. Sie geben sich häufig als Polizisten, Staatsanwälte, Ärzte oder Bankmitarbeiter aus und schildern dramatische Notlagen – etwa einen schweren Unfall oder eine Festnahme eines Angehörigen. Anschließend verlangen sie Geld oder Wertsachen, oft unter dem Vorwand einer Kaution oder einer angeblichen Sicherstellung. Typisch ist auch, dass die Opfer zur Verschwiegenheit aufgefordert werden und sofort handeln sollen.

Schockanrufe: Das rät die Polizei

  • Verdächtige Anrufe sofort beenden und sich nicht unter Druck setzen lassen.
  • Angehörige selbst kontaktieren und die Geschichte überprüfen.
  • Niemals Bargeld oder Wertsachen an fremde Personen übergeben.
  • Keine Bankbehebungen auf Anweisung unbekannter Anrufer durchführen.
  • Im Zweifel sofort den Polizeinotruf 133 wählen.

Schockanrufe anzeigen

Auch wenn kein Schaden entstanden ist, empfiehlt die Polizei, jeden Schockanruf anzuzeigen. So können Ermittlungen unterstützt und weitere Betrugsfälle möglicherweise verhindert werden.

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