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/ ©Montage: Canva / Helge Bauer
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Vonseiten der Wirtschaftskammer gibt es Kritik.

Vergnügungssteuer: Wirtschaftskammer besorgt um Veranstaltungsbranche

Die Wirtschaftskammer Kärnten hat Kritik an der angekündigten Wiedereinführung der Vergnügungssteuer in der Gemeinde Moosburg geäußert.

von Nico Deutscher Das Bild zeigt das Profilbild von 5 Minuten-Redakteur Nico Deutscher.
2 Minuten Lesezeit(281 Wörter)
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Aus Sicht der Interessenvertretung stelle die Abgabe im aktuellen kommunalen Wettbewerb um Veranstaltungen, Gäste und Kaufkraft eine Belastung dar, die Investitionen und die regionale Wertschöpfung beeinträchtigen könnte. Als Grund für die Bedenken führt die Kammer die stark gestiegenen Kosten für Personal, Energie, Sicherheit und Infrastruktur an. Zusätzliche kommunale Abgaben könnten die Wettbewerbsfähigkeit der Veranstaltungsbranche weiter schwächen und zu einer Verlagerung von Events in andere Gemeinden führen.

„Schwächt den gesamten Wirtschaftsstandort“

Hannes Dopler, Sprecher des Veranstaltungsbeirats der Wirtschaftskammer Kärnten, verweist auf die wirtschaftlichen Verflechtungen der Branche: „Unsere Veranstalter schaffen Erlebnisse, bringen Menschen zusammen und sorgen für Wertschöpfung weit über das eigentliche Event hinaus. Sie füllen Hotels, Gastronomiebetriebe und den Handel mit Leben. Wer diese Branche zusätzlich besteuert, belastet nicht nur die Veranstalter, sondern schwächt den gesamten Wirtschaftsstandort.“

Das Bild auf www.5min.at zeigt Hannes Dopler.
©Helge Bauer
Hannes Dopler, Sprecher des Veranstaltungsbeirats der Wirtschaftskammer Kärnten.

Steigende Kosten

Hinsichtlich der möglichen Folgen für die Preisgestaltung und das lokale Angebot ergänzt Dopler: „Die Kosten für Veranstaltungen sind in den vergangenen Jahren massiv gestiegen. Zusätzliche kommunale Abgaben verschärfen den Druck weiter und machen Kärnten im Wettbewerb mit anderen Standorten unattraktiver. Am Ende zahlen entweder die Besucherinnen und Besucher höhere Ticketpreise – oder Veranstaltungen finden gar nicht mehr statt beziehungsweise wandern in Gemeinden ab, die auf eine solche Steuer verzichten.“

Wirtschaftskammer für Aussetzung oder Abschaffung

Die Wirtschaftskammer Kärnten spricht sich vor diesem Hintergrund für eine Aussetzung oder Abschaffung der Vergnügungssteuer aus. Laut Kammer stünden den Steuereinnahmen positive Multiplikatoreffekte durch Nächtigungen, Gastronomieumsätze und regionale Beschäftigung gegenüber, die durch Investitionen in Veranstaltungen ausgelöst werden.

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