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/ ©Bergrettung Villach
Das Bild auf www.5min.at zeigt einen Einsatz der Bergrettung.
Nach knapp zwei Stunden wurde der Mann bei einem Bauernhof gefunden und medizinisch versorgt.

Vermisster Wanderer aus Kärnten wurde in drei Ländern gesucht

Am Abend des 3. August geriet ein Mann am Dreiländereck bei Arnoldstein verletzt und dehydriert in Not. Zahlreiche Einsatzkräfte aus Österreich, Slowenien und Italien suchten nach ihm.

von Nico Deutscher Das Bild zeigt das Profilbild von 5 Minuten-Redakteur Nico Deutscher.
2 Minuten Lesezeit(290 Wörter)
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Ein dramatischer Rettungseinsatz hat sich am Abend des 3. August auf dem Dreiländereck bei Arnoldstein ereignet. Wie die Einsatzkräfte der Bergrettung Villach am Mittwoch berichteten, geriet ein Wanderer auf dem Berg in eine akute Notlage: „Ein Mann habe dehydriert und verletzt die Orientierung auf dem Berg verloren. Eine Positionsbestimmung des Mobiltelefons war nicht möglich und sämtliche weiteren Versuche, den Mann telefonisch zu erreichen, blieben erfolglos. So waren sowohl sein genauer Aufenthaltsort als auch sein Verletzungsgrad unklar und eine Suchaktion wurde initiiert“, erklärte die Bergrettung.

Unklare Lage

Aufgrund der unklaren Lage lief eine großangelegte, grenzüberschreitende Suchaktion an. Neben der Bergrettung Villach wurden die Bergrettung Hermagor, die Lawinen- und Suchhundestaffel Bergrettung Kärnten, die Suchhundestaffel des Samariterbund Kärnten sowie die Österreichische Rettungshundebrigade alarmiert. Zudem standen der Polizeihubschrauber Libelle und die Freiwillige Feuerwehr Arnoldstein im Einsatz.

Suche in drei Ländern

„Da nicht eruiert werden konnte, ob sich die vermisste Person auf österreichischem, slowenischem oder italienischem Staatsgebiet befand, wurde die Alarmierung auch an die Bergrettungsorganisationen der Nachbarländer weitergeleitet“, so die Einsatzkräfte. Somit beteiligten sich auch die slowenische Bergrettung der Ortsstelle Rateče sowie die italienische Bergrettung der Ortsstelle Tarvis zeitgleich an der Suche auf ihren jeweiligen Staatsgebieten.

Mann auf Bauernhof entdeckt

Knapp zwei Stunden nach der Alarmierung folgte schließlich die erlösende Nachricht für die Rettungskräfte: Die Polizei erhielt die Meldung, dass der gesuchte Mann bei einem Bauernhof aufgefunden werden konnte. Der Vermisste befand sich allerdings in einem schlechten Allgemeinzustand, war dehydriert und wies mehrere Schürfverletzungen sowie eine Platzwunde auf, heißt es. Der Bergrettungsarzt übernahm die medizinische Erstversorgung vor Ort, bevor der Verletzte an den Rettungsdienst übergeben wurde.

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