Generationswechsel in der KEM-Region Lieser- und Maltatal
In der Klima- und Energie-Modellregion (KEM) Lieser- und Maltatal stand ein Generationswechsel bevor: Mit Juli übernahm Martin Steinbacher die Leitung von Hermann Florian, der nach zwölf Jahren im Amt in den Ruhestand geht.
Seit 2014 hat Florian gemeinsam mit dem Regionalverband Nockregion und den Mitgliedsgemeinden Gmünd i.K., Krems i.K., Malta, Rennweg und Trebesing zahlreiche Initiativen umgesetzt. Dazu zählen der Ausbau der Elektromobilität wie das Projekt „Cool in die Schul“ oder das E-Car-Sharing, der Einsatz von Photovoltaikanlagen und Nahwärme sowie Bewusstseinsbildung durch Repair Cafés und die Vernetzungsplattform „Regional im Tal“.
„Dankbar, dass wir so viel verwirklichen konnten“
„Die vergangenen zwölf Jahre waren abwechslungsreich, spannend und vor allem von einer großartigen Zusammenarbeit mit den Gemeinden und vielen engagierten Menschen geprägt“, sagt Hermann Florian. „Ich bin dankbar, dass wir gemeinsam so viele Projekte verwirklichen konnten. Besonders freut mich, dass die KEM-Region auch für die kommenden Jahre wieder vom Klimafonds und den Mitgliedsgemeinden finanziert wird und damit der erfolgreiche Weg fortgesetzt werden kann“, ergänzt er.
Kärntner mit viel Erfahrung
Mit Martin Steinbacher übernimmt ein gebürtiger Kärntner die Verantwortung, der ein Studium der nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung absolviert hat. Zuvor sammelte er im Salzburger Land praktische Erfahrung bei der Planung von Mobilitätsprojekten, darunter die Einführung der E-Mobilität im Regionalbusverkehr und das ÖV-Konzept für die Ski-WM 2025 in Saalbach-Hinterglemm. In seiner neuen Rolle möchte er eng mit den lokalen Akteurinnen und Akteuren zusammenarbeiten und seine Kenntnisse in seiner Heimatregion einbringen. „Ich möchte Menschen vernetzen, Projekte weiterentwickeln und neue Ideen auf den Weg bringen – dabei aber immer den konkreten Nutzen für die Region im Blick behalten“, betont Martin Steinbacher.
Vorreiterrolle einnehmen
Der Regionalverband setzt mit der Personalentscheidung auf eine Kombination aus Kontinuität und neuen Impulsen. Auf der Basis der in den vergangenen zwölf Jahren geschaffenen Grundlagen soll die Region Lieser- und Maltatal auch künftig eine Vorreiterrolle im Klima- und Energiewandel einnehmen.