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/ ©Bergrettung Lieser-Maltatal

Einsatz im Maltatal: Vermisste Alpinisten auf 2.600 m gerettet

Am Sonntagabend wurde die Bergrettung Lieser-Maltatal alarmiert. Zwei Tschechen waren von ihrer Bergtour nicht zurück gekommen.

von Amélie Meier Das Foto auf www.5min.at zeigt die Mitarbeiterin Amelie Meier von 5min.at
2 Minuten Lesezeit(282 Wörter)
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Gestern wurde die Bergrettung Lieser-Maltatal zu einem Einsatz im Bereich der Hochalmspitze alarmiert. Um ca. 20.52 Uhr erreichte sie die Einsatzmeldung, dass zwei tschechische Alpinisten von ihrer Bergtour noch nicht zurückgekehrt waren und auch kein Kontakt zu ihnen bestand.

Um 8 Uhr gestartet

Die beiden waren bereits um 8 Uhr vom Parkplatz beim Gößkarspeicher in Richtung Hochalmspitze aufgebrochen. Ihre Aufstiegsroute führte übesier den Rudolfstädter Weg und das Trippkees zum Einstieg des Südpfeilers. Da Freunde und Angehörige zu später Stunde noch keine Informationen von den beiden erhalten hatten, wurde die Rettungskette in Gang gesetzt. Zeitgleich wurde die Libelle alarmiert, die einen Erkundungsflug durchführte. Dabei konnten zwei Personen im Bereich der Lassacher Winkelscharte lokalisiert werden, deren Beschreibung mit jener der vermissten Alpinisten übereinstimmte.

Auf 2.600 Meter

„Wir machten uns daraufhin mit dem Defender und fünf Kameraden auf den Weg zur Gießener Hütte. Von dort aus stiegen wir in Richtung Lassacher Winkelscharte auf. Um 23.30 Uhr trafen wir auf einer Seehöhe von etwa 2.600 Metern schließlich auf die beiden unverletzten, aber dennoch erschöpften Alpinisten. Nach einer kurzen Pause begleiteten wir die beiden sicher zurück zur Gießener Hütte“ erklären die Bergretter.

Bild auf 5 Minuten zeigt einen Bergrettungseinsatz
©Bergrettung Lieser-Maltatal |
Die Bergretter fanden die zwei erschöpften Alpinisten.
Bild auf 5 Minuten zeigt einen Bergrettungseinsatz
©Bergrettung Lieser-Maltatal
Bild auf 5 Minuten zeigt einen Bergrettungseinsatz
©Bergrettung Lieser-Maltatal

Alpinisten wurden von Dunkelheit überrascht

Dieser Einsatz zeigt einmal mehr, wie wichtig eine sorgfältige Tourenplanung gerade bei hochalpinen und längeren Touren ist. Die beiden Alpinisten waren gut ausgerüstet, jedoch lief ihnen im Verlauf der Tour die Zeit davon und sie blieben vom Einbruch der Dunkelheit nicht verschont. Da dies so nicht geplant war, hatten sie lediglich eine Stirnlampe mit dabei, wodurch sich der weitere Abstieg zusätzlich erschwerte und entsprechend verlängerte.

Appell der Bergretter:

Bitte plant eure Touren sorgfältig und passt eure Unternehmung den eigenen Fähigkeiten, den aktuellen Verhältnissen und dem Wetter an.

Beachtet dabei unter anderem auch folgende Punkte:

• Wie lang und wie schwierig ist die geplante Tour?

• Wie wird das Wetter?

• Welche Ausrüstung benötige ich?

• Wie viel Zeit muss ich einplanen?

• Bin ich für Notfälle entsprechend vorbereitet?

Plant eure Touren so, dass ihr gut vorbereitet und vor allem wieder sicher nach Hause kommt!

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