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/ ©Pexels / Karolina Grabowska
Ein Bild auf 5min.at zeigt eine Frau beim Telefonieren.
Derzeit gibt es in Kärnten vermehrt betrügerische Telefonanrufe.

Kärntner Polizei warnt derzeit vor diesen Betrugsmaschen

Die Polizei Kärnten warnt aktuell vor einer Welle an betrügerischen Telefonanrufen, die in den vergangenen Tagen in ganz Kärnten stark zugenommen haben.

von Marlene Dorfer Das Foto auf www.5min.at zeigt Marlene Dorfer aus der Kärnten Redaktion.
1 Minute Lesezeit(161 Wörter)
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Immer wieder fallen Menschen Betrügern zum Opfer. Dabei geben sich zum Beispiel unbekannte Täter als Polizisten aus, um ihre Opfer zu täuschen und um ihr Erspartes zu bringen. Die Polizei warnt nun erneut.

Tochter oder Sohn hatte vermeintlich schweren Unfall

Bei dieser Betrugsmasche behaupten die Täter, dass die Tochter oder der Sohn der Angerufenen einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe und nun in Haft sei. Für eine sofortige Freilassung sei eine hohe Kaution erforderlich – diese solle in bar oder in Form von Wertsachen übergeben werden. Der Anruf wird oft von dramatischer Musikuntermalung oder weinenden Stimmen begleitet, um die Situation glaubwürdig wirken zu lassen.

„Flasche Polizisten“-Masche

Eine weitere häufige Masche ist das Auftreten als vermeintliche Kriminalpolizisten. Die Betrüger berichten von geplanten Einbrüchen und fordern ihre Opfer auf, Bargeld, Schmuck oder Gold zur „sicheren Verwahrung“ zu übergeben. Dabei erscheinen teilweise sogar falsche Polizisten an der Wohnadresse.

Das rät die Polizei:

  • Lege bei verdächtigen Anrufen sofort auf.
  • Kontaktiere sofort Ihre Angehörigen direkt, um die geschilderte Geschichte zu überprüfen.
  • Rufe bei Unsicherheit umgehend den Notruf 133 an – dort bekommst verlässliche Auskunft.
  • Gib niemals Bargeld oder Wertsachen an fremde Personen weiter – auch nicht an vermeintliche Polizisten.
  • Die echte Polizei fordert niemals Geld oder Wertgegenstände am Telefon.

Die Polizei Kärnten bittet die Bevölkerung, insbesondere ältere Familienmitglieder über diese Betrugsmaschen zu informieren.

Weitere Präventionstipps sowie Beispiele solcher Betrugsversuche findest du auch auf der Website des Bundeskriminalamtes.

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