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/ ©FF St. Veit/Glan
Ein Bild auf 5min.at zeigt den Wirtschaftsgebäudebrand in Ritzendorf.
Insgesamt standen fünf Feuerwehren mit 110 Kräften und 19 Fahrzeugen im Einsatz: die Feuerwehren St. Veit an der Glan, St. Donat, Hörzendorf-Projern, St. Michael am Zollfeld und Maria Saal.

Neue Details zu Feuerwehr-Großeinsatz: 110 Rinder vor den Flammen gerettet

Nach dem Großbrand bei St. Veit liegen neue Details vor: 110 Rinder konnten vor den Flammen gerettet werden, zwei Personen wurden verletzt. Die anhaltende Trockenheit erschwerte den Einsatz zusätzlich.

von Anja Mandler
3 Minuten Lesezeit(543 Wörter)
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5 Minuten berichtete bereits am Sonntagabend über den Großbrand eines Wirtschaftsgebäudes in Ritzendorf bei St. Veit an der Glan. Nun liegen detaillierte Informationen der Feuerwehr zum Einsatz vor. Demnach konnten 110 Rinder vor den Flammen gerettet werden. Zwei Personen wurden leicht verletzt, die Löscharbeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden.

Flammen schlugen bereits aus dem Dach

Mehrere Fahrzeuglenker auf der S37 sowie Anrainer waren am Sonntagabend auf den Brand in Ritzendorf aufmerksam geworden und verständigten die Feuerwehr. Daraufhin wurde Großalarm für die umliegenden Feuerwehren ausgelöst. Bereits während der Anfahrt waren Flammen zu sehen, die aus dem Dach des Wirtschaftsgebäudes schlugen. Deshalb wurde zusätzlich Sirenenalarm für die Feuerwehr St. Veit an der Glan ausgelöst. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Wirtschaftsgebäude bereits in Vollbrand. Die Situation war besonders brenzlig: Die Flammen drohten sowohl auf das angrenzende Wohnhaus als auch auf ein zweites Stallgebäude überzugreifen.

Neue Details zu Feuerwehr-Großeinsatz: 110 Rinder vor den Flammen gerettet
©FF St. Veit/Glan

110 Rinder aus Stall gerettet

In dem vom Feuer bedrohten Stall befanden sich insgesamt 110 Rinder. Während ein Teil der Einsatzkräfte versuchte, ein Übergreifen der Flammen zu verhindern, wurde parallel mit der Rettung der Tiere begonnen. Der Einsatz war erfolgreich: Alle 110 Rinder konnten rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. Auch ein Übergreifen des Brandes auf das zweite Stallgebäude konnte verhindert werden.

Trockenheit erschwerte Löschwasserversorgung

Eine zusätzliche Herausforderung stellte die Versorgung mit ausreichend Löschwasser dar. Von der rund 300 Meter entfernten Glan errichteten die Einsatzkräfte zwei Zubringleitungen. Zusätzlich wurde ein Hydrant in Ritzendorf als weitere Wasserentnahmestelle genutzt. Vor allem in der ersten Phase des Einsatzes herrschte laut Feuerwehr Wasserknappheit. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit führt die Glan derzeit Niedrigwasser. Eine geplante dritte Zubringleitung aus dem Fluss konnte deshalb nicht aufgebaut werden. Wertvolle Dienste leistete in dieser Phase unter anderem ein Tankanhänger mit einem Fassungsvermögen von 14.000 Litern Wasser. Auch eine Drehleiter kam zum Einsatz.

Brand nach rund zwei Stunden unter Kontrolle

Der umfassende Löschangriff zeigte schließlich Wirkung. Die Einsatzkräfte konnten die Flammen niederschlagen und damit verhindern, dass sich der Brand weiter ausbreitete. Nach rund zwei Stunden war das Feuer unter Kontrolle. Erste Feuerwehren konnten daraufhin wieder einrücken. Die Nachlöscharbeiten dauerten allerdings noch mehrere Stunden. Erst gegen 4.30 Uhr am Montagmorgen konnte auch die Feuerwehr St. Veit an der Glan ihren Einsatz beenden.

Zwei Personen bei Brand leicht verletzt

Bei dem Großeinsatz wurden zwei Personen leicht verletzt. Eine Person musste mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht werden. Auch ein Feuerwehrmann wurde verletzt. Er zog sich während des Einsatzes eine Schnittwunde zu und konnte vor Ort von Einsatzkräften des Roten Kreuzes versorgt werden.

110 Feuerwehrkräfte mit 19 Fahrzeugen im Einsatz

Insgesamt standen fünf Feuerwehren mit 110 Kräften und 19 Fahrzeugen im Einsatz: die Feuerwehren St. Veit an der Glan, St. Donat, Hörzendorf-Projern, St. Michael am Zollfeld und Maria Saal. Die Polizei war mit sechs Beamten und drei Streifen vor Ort. Das Rote Kreuz beteiligte sich mit fünf Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen. Die Höhe des entstandenen Schadens ist laut Feuerwehr beträchtlich. Was den Großbrand ausgelöst hat, ist derzeit noch unbekannt. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 17.08.2026 um 06:36 Uhr aktualisiert
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