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/ ©Fotomontage Canva
Das Bild auf 5min.at zeigt eine Frau und im Hintergrund London.
Eine Kärntnerin wäre fast einer Betrugsmasche auf Booking aufgesessen.

London-Trip wird zum Krimi: Kärntnerin kommt Betrügern auf die Spur

Eine Kärntnerin glaubte, ein echtes Urlaubsschnäppchen gefunden zu haben. Doch nach einer Nachricht vom "Vermieter" wurde ihr klar, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmte.

von Gerrit Tscheru Das Bild auf 5min.at zeigt Gerrit Tscheru.
2 Minuten Lesezeit(373 Wörter)
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Die Vorfreude auf einen vorweihnachtlichen Trip nach London war groß. Eine Kärntnerin hatte für drei Nächte ein Apartment in bester Lage gebucht – und das um nur 160 Euro. Was zunächst nach einem außergewöhnlichen Schnäppchen aussah, dürfte allerdings Teil einer ausgeklügelten Betrugsmasche sein.

Alles begann mit einer ganz normalen Buchung

Alles begann mit einer normalen Buchung. Wie so viele Urlauber suchte sie eine Unterkunft über Booking und reservierte über die App. Doch danach wurde es verdächtig. Über den Chat in der App meldete sich der vermeintliche Vermieter und verlangte eine neuerliche Bestätigung der Kreditkartendaten, wie die Kleine Zeitung berichtet. Dafür sollte die Kärntnerin einem Link folgen. Die dahinterliegende Seite war optisch so gestaltet, dass sie wie das bekannte Buchungsportal wirkte. Glücklicherweise schaute die Kärntnerin jedoch genauer hin und bemerkte anhand der Internetadresse, dass etwas nicht stimmen konnte. Ihre Zahlungsdaten gab sie deshalb nicht ein.

Hotelkonto offenbar von Betrügern gekapert

Dann begann sie selbst nachzuforschen – und die Geschichte wurde immer kurioser. Eine beim Angebot hinterlegte Kontaktmöglichkeit führte nicht zum vermeintlichen Apartment in London, sondern zu einem echten Hotel in Devon im Süden Englands. Dort wusste man bereits von dem Problem: Konten des Hotels waren offenbar von Unbekannten gehackt worden. Die Kärntnerin erhielt die Rückmeldung, dass der Fall bereits sowohl bei Booking als auch bei der britischen Polizei gemeldet worden sei. Auch die angebliche Unterkunft selbst hielt einer Überprüfung nicht stand. An der angegebenen Londoner Adresse ist offenbar kein solches Apartment, sondern eine Bar zu finden. Die verwendeten Bilder dürften zudem ursprünglich von einer anderen Ferienunterkunft stammen.

Geld möglicherweise trotzdem weg

Ganz ausgestanden ist die Sache für die Kärntnerin trotz ihres richtigen Riechers noch nicht. Sicherheitshalber ließ sie ihre für die Buchung verwendete Kreditkarte sperren. Außerdem will sie den Betrugsversuch auch bei der österreichischen Polizei melden. Unklar ist vor allem, was mit den bereits bezahlten 160 Euro passiert. Eine Stornierung ohne Kosten war bei der Buchung nicht vorgesehen. Eine Reaktion von Booking gegenüber der Kärntnerin stand zum Zeitpunkt des Berichts der Kleinen Zeitung noch aus.

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