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Michael Steinberger/Bundesheer oder Bundesheer/ WOERTZ
Rund 130 Soldaten trainieren bis 4. September bei der Übungsserie „SERE“ in Kärnten. Dabei kommen auch Militärhubschrauber, Drohnen und Flugzeuge zum Einsatz.

Nicht erschrecken: Black Hawks und Soldaten sind bald in Kärnten unterwegs

In mehreren Kärntner Bezirken wird es in den kommenden Tagen militärische Aktivitäten geben. Rund 130 Soldaten trainieren bis 4. September bei der Übungsserie „SERE“. Dabei kommen auch Hubschrauber und Drohnen zum Einsatz.

von Carolina Jakubovic
2 Minuten Lesezeit(428 Wörter)
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In mehreren Kärntner Bezirken wird es in den kommenden Tagen militärische Aktivitäten geben. Rund 130 Soldaten trainieren bis 4. September bei der Übungsserie „SERE“. Dabei kommen auch Hubschrauber, Drohnen und Flugzeuge zum Einsatz.

Aktion „SERE“

Überlebensstrategien trainieren, unentdeckt bleiben, Widerstand leisten und schließlich sicher zurückgeführt werden: Darum geht es bei der Übungsserie „SERE“ (Survive, Evade, Resist, Extract), die von 24. August bis 4. September 2026 wieder in Kärnten stattfindet. Rund 130 Soldaten des Jagdkommandos nehmen daran teil. Eingebunden sind außerdem die Kärntner Polizei sowie internationale Soldaten. Das Hauptziel der Übung besteht darin, dass die eingesetzten Kräfte unentdeckt bleiben und gleichzeitig taktische sowie einsatzspezifische Aufträge erfüllen.

Michael Steinberger/Bundesheer oder Bundesheer/ WOERTZ
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Rund 130 Soldaten des Jagdkommandos sind derzeit bei der Übungsserie „SERE“ in mehreren Kärntner Bezirken im Einsatz.

In mehreren Kärntner Bezirken wird geübt

Die Übung beschränkt sich nicht auf einen einzelnen Standort. Trainiert wird am Truppenübungsplatz Glainach sowie in den Bezirken Feldkirchen, St. Veit an der Glan, Klagenfurt-Land, Völkermarkt und Wolfsberg. Konkret können unter anderem die Gebiete rund um Turrach, St. Lorenzen, Deutsch Griffen, Altenmarkt, Straßburg, Althofen, Diex, Griffen und St. Paul betroffen sein. Da die Übung einen beweglichen Ablauf hat, können sich Soldaten innerhalb eines bestimmten Zeitfensters von bis zu rund 48 Stunden in den jeweiligen Gebieten aufhalten.

Black Hawk, Kiowa und Drohnen über Kärnten

Auch am Himmel kann die Übung für die Bevölkerung bemerkbar werden. Neben 25 Räderfahrzeugen sind vereinzelt mehrere Hubschraubertypen des Bundesheeres vorgesehen. Zum Einsatz kommen können Agusta Bell 212, Bell OH-58 „Kiowa“ und S-70 „Black Hawk“. Darüber hinaus sind Drohnen sowie eine Pilatus PC-6 „Turbo Porter“ Teil der Übung. Auch Landungen der Militärhubschrauber in den jeweiligen Übungsgebieten sind vorgesehen – insbesondere am Truppenübungsplatz Glainach bei Ferlach. Das Bundesheer bittet deshalb um Verständnis für möglichen Fluglärm. Dieser kann während des Übungszeitraums teilweise auch in den Nachtstunden auftreten.

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Auch Militärhubschrauber, Drohnen und Flugzeuge kommen bei der groß angelegten Übung in Kärnten zum Einsatz.

Fallschirmspringer trainieren in Klagenfurt

Parallel zur SERE-Übung findet von 31. August bis 4. September in Klagenfurt eine Aus- und Fortbildung für Fallschirmspringer statt. Dabei ist auch der Einsatz einer Embraer C-390 der portugiesischen Luftstreitkräfte geplant. Der Flugzeugtyp ist als Nachfolger der C-130 Hercules für Österreich vorgesehen.

Warnung vor Munitionsteilen

Während der Militärübung ist in geringem Ausmaß auch die Verwendung von Knall-, Markier-, Leucht- und Signalmunition vorgesehen. Für die Bevölkerung gilt deshalb eine wichtige Warnung: Wer Munition oder vermeintliche Munitionsteile findet, sollte diese keinesfalls berühren oder aufsammeln. Funde sollen stattdessen bei der nächsten Polizeiinspektion gemeldet werden. Witterungsbedingte Änderungen am Ablauf der Übung sind jederzeit möglich.

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Bis 4. September wird in Kärnten teils auch nachts trainiert. Das Bundesheer bittet die Bevölkerung um Verständnis für möglichen Fluglärm.
Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 24.08.2026 um 11:16 Uhr aktualisiert
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