Kärnten investiert in B93: Stützmauer und Felswand werden gesichert
Auf der B93 im Bereich Enge Gurk haben umfangreiche Sanierungsarbeiten begonnen. Für mehr Sicherheit investiert das Land 680.000 Euro.
Grund dafür ist eine bestehende Stützmauer, die sich in Richtung Gurk neigt und instandgesetzt werden muss, sowie ein rund 40 Meter langer Böschungsbereich, der gegen Steinschlag gesichert wird.
680.000 Euro
„Diese Maßnahmen sind ein wichtiger Beitrag zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und Qualität im Landesstraßennetz. Aus dem Straßenbaureferat stellen wir daher dafür insgesamt 680.000 Euro bereit“, erklärt Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber und ergänzt: „Die Gurktal Straße ist eine wichtige Verbindungstrecke in Kärnten. Eine Investition wie diese ist deshalb umso wichtiger, denn sie kommt nicht nur der Region, sondern auch der Lebensqualität der Bevölkerung vor Ort zugute.“
Arbeitsebene im Flussbereich
Im Zuge der Sanierung wird die Stützmauer durch Ankerungen, Spritzbetonsicherungen und eine Ortbeton-Vorsatzschale verstärkt. Dafür werden eine Baustraße von der B93 zur Gurk sowie eine Arbeitsebene im Flussbereich angelegt. Zu diesem Zweck wird die Gurk vorübergehend umgeleitet und die Arbeitsfläche mit geeignetem Steinbruchmaterial aufgeschüttet. Etwa 300 Meter weiter wird zudem ein rund 50 Meter hoher felsiger Böschungsbereich gesichert.
Arbeiten bis November
Nach einer Begehung durch Alpinpersonal wird die Fläche mit einem schweren Vierkantgeflecht vernetzt sowie durch Anker und Spritzbetonsicherungen dauerhaft gesichert. Während der bis Ende November dauernden Arbeiten wird der Verkehr im Baustellenbereich einspurig geführt, weshalb mit halbseitigen Behinderungen zu rechnen ist.