Über 112.000 Blitze: Kärnten im oberen Mittelfeld des Gewitter-Rankings
Der Sommer 2026 war österreichweit durchaus blitzarm. Kärnten landet im Bundesländer-Ranking mit 112.818 Entladungen auf Platz vier.
Der Sommer 2026 brachte in Österreich zwar viel Hitze, sparte dafür aber an spektakulären Unwettern. Im Zehn-Jahres-Vergleich entluden sich über Österreich spürbar weniger Gewitter. Wie Daten des Blitzmessdienstes UBIMET belegen, blieb die Gesamtzahl der Blitze mit gut 840.000 Registrierungen um ein Drittel hinter dem langjährigen Schnitt zurück.
112.818 Blitze in Kärnten
Im regionalen Vergleich belegt Kärnten dabei den vierten Platz. Das südlichste Bundesland verzeichnete im Laufe der Sommermonate 112.818 Blitzentladungen. Damit ordnet sich Kärnten im Spitzenfeld ein. An der Spitze des Rankings steht allerdings unangefochten die Steiermark mit 228.433 Blitzen.
Intensiver Juni, ruhiger Juli
Dass die Bilanz im Jahresvergleich eher bescheiden ausfällt, führen Wetterfachleute vor allem auf das spürbare Regendefizit zurück. Auch der zeitliche Verlauf war ungewöhnlich, wie die Unwetterzentrale Österreichs berichtet. Nach einem ruhigen Saisonstart im Juni schwächte sich die Aktivität im Juli weiter ab: „Im Juni wurden österreichweit 312.527 Blitze registriert. Der Juli brachte dagegen gerade einmal 194.589 Entladungen“, heißt es. Erst gegen Ende der Wettersaison im August lebten die Unwetter wieder auf und brachten das stärkste Monatsaufkommen.