Studie zeigt: Kärntens Holz sichert 24.000 Jobs und Milliardenumsatz
Eine aktuelle Studie zeigt: Kärntens Forst- und Holzwirtschaft sichert rund 24.000 Arbeitsplätze und generiert 15,9 Milliarden Euro Umsatz.
Eine Studie des Unternehmens econmove belegt die enorme wirtschaftliche Bedeutung von Wald und Holz für Kärnten: Entlang der gesamten Wertschöpfungskette sichert der heimische Rohstoff rund 24.000 Arbeitsplätze, heißt es.
16.200 Menschen beschäftigt
Rund 16.200 Menschen sind direkt in der Forst- und Holzwirtschaft beschäftigt, womit die Branche als drittgrößter Arbeitgeber des Bundeslandes gilt. „Die Forst- und Holzwirtschaft ist für Kärnten unverzichtbar. Das belegt die Studie des Unternehmens econmove mit Zahlen“, betont proHolz-Kärnten-Obmann Johann Weinberger. Der Beschäftigungsmultiplikator liegt laut der Untersuchung bei 1,48. Das bedeutet, dass auf einen Arbeitsplatz in der Branche mindestens ein weiterer in einem verbundenen Wirtschaftsbereich kommt.
15,9 Milliarden Euro Umsatz
Auch finanziell ist der Beitrag bemerkenswert: Die Wertschöpfungskette erzielt jährlich rund 15,9 Milliarden Euro Umsatz bei einer daraus entstehenden Wertschöpfung von 2,1 Milliarden Euro. Johann Offner, Fachgruppenobmann der Kärntner Holzindustrie, hebt hervor: „Fast jeder zwölfte Euro, der hier erwirtschaftet wird, lässt sich direkt oder indirekt auf den Rohstoff Holz zurückführen.“ Die Studie verdeutlicht somit, dass die Forst- und Holzwirtschaft weit über Waldarbeit und Sägewerke hinausreicht und Arbeit sowie Einkommen im gesamten Land sichert.