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Das Bild auf 5min.at zeigt einen Einsatz der HFW Villach.
Die Hauptfeuerwache Villach stand heute stundenlang im Einsatz, da ein LKW in einer Unterführung umgestürzt war.

Umgekippter LKW: Suche nach Person unter Ladung – Stundenlanger Einsatz

Ein umgekippter LKW in einer Unterführung in Villach sorgte heute für einen stundenlangen Einsatz der Hauptfeuerwache Villach. Nun gibt es neue Details.

von Marlene Dorfer Das Foto auf www.5min.at zeigt Marlene Dorfer aus der Kärnten Redaktion.
3 Minuten Lesezeit(677 Wörter)
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Heute kam es gegen Mittag in Villach zu einem Unfall. Ein LKW ist in einer Unterführung umgekippt – wir haben berichtet. Die Hauptfeuerwache Villach war heute mit acht Fahrzeugen und 35 Einsatzkräften vor Ort.

Das hat sich zugetragen

Gegen 12.44 Uhr meldete die Rettungsleitstelle Kärnten der Feuerwehrleitstelle Villach, dass ein LKW in der Eisenbahnunterführung im Villacher Stadtteil Seebach umgestürzt sei. Ob sich dabei Personen verletzt hatten, war zu diesem Zeitpunkt unklar, teilt die Hauptfeuerwache in einer Aussendung mit. Unmittelbar darauf wurde Alarm ausgelöst. Nur wenige Minuten später traf der Rüstzug an der Einsatzstelle ein, die sich lediglich rund 100 Meter Luftlinie von der Hauptfeuerwache befand.

Lenker verletzt

„Als unser Rüstzug nur kurze Zeit später zur Einsatzstelle eintraf, wurde festgestellt, dass ein mit einem LKW-Zug transportiertes Fahrzeug mit loser Hackgut Ladung in der Unterführung umgestürzt war. „Der Lenker saß verletzt neben der Fahrbahn und beim LKW traten bereits Betriebsmittel aus“, berichtet Einsatzleiter HBI Harald Geissler, Kommandant der Hauptfeuerwache Villach. Da sich Kräfte der Hauptfeuerwache zu diesem Zeitpunkt bereits bei einem automatischen Brandmeldealarm in einer Villacher Sonderkrankenanstalt befanden, konnten rasch weitere Einsatzkräfte zur Unfallstelle zufahren. Fast zeitgleich mit den Feuerwehrkräften traf ein Rettungswagen des Roten Kreuzes ein. Der verletzte LKW-Lenker wurde vom Rettungsdienst medizinisch versorgt und anschließend in das LKH Villach eingeliefert, heißt es weiter.

Möglicherweise verschüttete Person

Im Zuge der ersten Befragung gab der LKW-Lenker an, dass er vermutlich einen Radfahrer im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Unfall wahrgenommen hatte. „Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich dieser unter der auf der Fahrbahn verteilten Hackgut Ladung befand, wurde die Einsatzlage für die Feuerwehr deutlich dramatischer“, wird seitens der Einsatzkräfte mitgeteilt. Unverzüglich begannen die Einsatzkräfte händisch mit Schaufeln mehrere Sondierung Grabungen. Dabei wurde die großflächig verteilte Ladung systematisch durchsucht, um eine möglicherweise verschüttete Person rasch lokalisieren zu können.

Das Bild auf www.5min.at zeigt einen Lkw-Unfall.
©5 Minuten | „Glücklicherweise war keine Person unter der Ladung eingeklemmt. „Vermutlich war der Radfahrer auf dem darüberliegenden Radweg im Bereich der Unterführung unterwegs und wurde vom Lenker dort wahrgenommen“, so HBI Geissler.
Das Bild auf 5min.at zeigt einen Einsatz der HFW Villach.
©HFW Villach |
Ein umgekippter LKW in einer Unterführung in Villach sorgte heute für einen stundenlangen Einsatz der Hauptfeuerwache Villach.

Vermutung bestätigte sich nicht

 Zusätzlich wurde der Telelader der Hauptfeuerwache Villach mit Frontschaufel zur Einsatzstelle beordert, um die umfangreiche Hackgut Ladung möglichst schnell entfernen zu können. „Glücklicherweise war keine Person unter der Ladung eingeklemmt. „Vermutlich war der Radfahrer auf dem darüberliegenden Radweg im Bereich der Unterführung unterwegs und wurde vom Lenker dort wahrgenommen“, so HBI Geissler.

Florianis sicherten Unfallstelle ab

Parallel zur Personensuche kümmerten sich die Feuerwehrkräfte um die Sicherung der Unfallstelle. Ausgetretene Betriebsmittel wurden aufgefangen und gebunden, ein umfassender Brandschutz aufgebaut und der Einsatzbereich abgesperrt, heißt es weiter. Für die eigentliche Bergung des Unfallfahrzeuges musste zunächst der nicht umgestürzte Anhänger des LKW-Zuges durch die Feuerwehr auf die Seite gezogen werden. Anschließend galt es, die beträchtliche Menge an losem Hackgut von der Fahrbahn zu entfernen.

Hackgut wurde von der Fahrbahn entfernt

Mit zwei Sonderfahrzeugen der Hauptfeuerwache Villach sowie zahlreichen Einsatzkräften wurde das Hackgut von der Fahrbahn entfernt und in einem bereitgestellten Container zwischengelagert. Zwischenzeitlich traf auch der alarmierte Abschleppdienst an der Einsatzstelle ein und begann mit den Vorbereitungen für die Bergung des verunfallten LKW, wird mitgeteilt.

Weitere Einsätze während laufender Bergungsarbeiten

Doch die Florianis hatten unterdessen noch weitere Einsätze. Während die Arbeiten in der Eisenbahnunterführung liefen, musste ein weiteres Tanklöschfahrzeug der Hauptfeuerwache Villach zu zwei automatischen Brandmeldealarmen ausrücken. Alarmiert wurde dabei jeweils zu einem Wohnblock sowie zu einem Einkaufszentrum. In beiden Fällen konnte vor Ort glücklicherweise rasch festgestellt werden, dass es sich um Täuschungsalarme handelte, so die Hauptfeuerwache. Die Einsatzkräfte konnten anschließend wieder zur laufenden LKW-Bergung zurückkehren.

Stundenlanger Einsatz

Nach Abschluss der Vorbereitungsarbeiten wird der verunfallte LKW durch den Abschleppdienst geborgen. Die Feuerwehr unterstützte diesen dabei mit weiteren Berge- und Sicherungsmaßnahmen. Abschließend musste dann noch ausgeflossenes Motoröl von den Feuerwehrkräften restlos gebunden werden. Die Reinigung der Fahrbahn erfolgt am Ende der Arbeiten durch die Kehrmaschine des städtischen Wirtschaftshofes. Der Einsatz wurde gegen 17.40 Uhr beendet, teilt die Hauptfeuerwache abschließend mit.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde am 02.09.2026 um 18:21 Uhr aktualisiert
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