Fellner: „Gibt keinen Plan B“
Es scheint eng zu werden für SPÖ-Chef Andreas Babler. Am Wochenende tagen die Genossen und nicht wenige sehen das Ende von Babler als Chef der Roten kommen.
Kärntens Landeshauptmann Daniel Fellner ist sich im 5 Minuten-Exklusivinterview da nicht so sicher. Viele sehen ja den Medienmanager Gerhard Zeiler (70) bereits am Ziel seiner Ambitionen und damit in der Löwelstraße, dem Hauptsitz der Genossen einziehen. Fellner sieht das anders: „Das am Wochenende ist eine ganz normale Klubsitzung, es ist nichts anderes geplant.“
„Ich weiß nicht, ob es die SPÖ rettet, wenn…“
Nun weiß man, dass Planung und Wirklichkeit in der Politik durchaus differieren können und es rasch zu einer Eigendynamik kommen kann. Fellner zur Lage der SPÖ: „Es gibt halt keinen Plan B. Ich weiß nicht, ob es die SPÖ rettet, wenn man nur die Nummer 1 austauscht.“ Was er damit meint, wollen wir wissen. „Es geht um die Positionierung der Partei und ihrer Politik. Es geht um das ganz normale Handwerk in der täglichen Politik. Es geht auch darum, ein Problembewusstsein zu haben.“
Fellner zu Treffen mit Zeiler: „Wollte mich einfach kennenlernen“
Selbiges stellt Fellner vielen seiner Genossen in Anrede. „Aber es müssen alle das selbe Problembewusstsein besitzen“, fordert der Kärntner Landeshauptmann von seiner Partei Geschlossenheit ein. Was Fellner nicht dementiert ist das Treffen mit Zeiler. „Aber das gab es schon vor dem Sommer. Er wollte mich einfach kennenlernen. Da war nichts Besonderes bei diesem Treffen.“