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Das Bild auf 5min.at zeigt die Gruppe COP31 Bike Ride in Kärnten.
Rund 40 Radfahrer strampelten im Rahmen der COP31 Bike Ride am Montag quer durch Kärnten.

40 Radfahrer durchqueren Kärnten – mit Gletscherwasser im Gepäck

Eine Flasche Wasser vom Ankogel-Gletscher begleitet rund 40 Radfahrer auf einer besonderen Reise. Am Montag führte sie quer durch Kärnten – am Ende wollen die Teilnehmer damit ein Zeichen bis in die Türkei tragen.

von Gerrit Tscheru Das Bild auf 5min.at zeigt Gerrit Tscheru.
2 Minuten Lesezeit(382 Wörter)
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Von Mallnitz bis Villach auf dem Fahrrad und danach weiter Richtung Slowenien: Rund 40 Teilnehmer des internationalen „COP31 Bike Ride“ haben am Montag Kärnten durchquert. Auf ihrer rund 83 Kilometer langen Etappe machten sie unter anderem in Spittal und Paternion Halt.

Symbolisches Gletscherwasser

Gestartet wurde am Bahnhof Mallnitz. Dort wurde der Gruppe symbolisch eine Flasche Wasser vom abschmelzenden Ankogel-Gletscher mit auf den Weg gegeben. Danach führte die Strecke über Obervellach und Lendorf nach Spittal an der Drau, wo im Stadtpark ein Zwischenstopp eingelegt wurde. Über Paternion ging es schließlich weiter nach Villach. Dort wurden die Teilnehmer, zu denen auch die Bürgermeister Manuel Müller, Josef Haller und Harald Haberle zählten, unter anderem von der Villacher Vizebürgermeisterin und Klimabündnis-Kärnten-Obfrau Sarah Katholnig empfangen. Sie betont:

„Der heurige Hitzesommer hat selbst den größten Skeptiker*innen gezeigt, wie wichtig umfassende Maßnahmen zur Klimawandelanpassung sind.“

Das Bild auf 5min.at zeigt die Gruppe COP31 Bike Ride in Kärnten.
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Von Brasilien bis zur Klimakonferenz in der Türkei

Die Kärnten-Etappe ist jedoch nur ein kleiner Teil einer deutlich längeren Reise. Der „COP31 Bike Ride“ verbindet den Austragungsort der vergangenen UN-Klimakonferenz im brasilianischen Belém mit Antalya in der Türkei, wo die nächste Klimakonferenz stattfindet. Auf dem Weg sammeln die Teilnehmer Unterstützungserklärungen für bessere Bedingungen für den Radverkehr. Christoph Zettinig, Obmann der Radlobby Kärnten, erklärt:

Damit aber mehr Menschen im Alltag aufs Rad umsteigen können, brauchen wir sichere und durchgängige Radverbindungen, gute Verknüpfungen mit Bus und Bahn und entsprechende Rahmenbedingungen. Genau dafür wollen wir mit unserer Fahrt ein starkes Zeichen setzen.“

350 Kilometer in Österreich zurückgelegt

In Österreich wurden zwischen Linz und Villach rund 350 Kilometer mit dem Fahrrad zurückgelegt. Dabei geht es den Organisatoren auch darum zu zeigen, wie Rad und Bahn miteinander kombiniert werden können.

Weiter nach Ljubljana

Am Dienstagmorgen (8. September) ging die Reise schließlich vom Villacher Hauptbahnhof aus weiter. Diesmal allerdings zunächst auf der Schiene: Mit dem Karawankensprinter fuhr die Gruppe durch den Karawankentunnel nach Jesenice. Dort steigen die Teilnehmer dann wieder aufs Fahrrad. Rund 65 Kilometer liegen auf der nächsten Etappe bis Ljubljana vor ihnen. In der slowenischen Hauptstadt sollen sie auf weitere Gruppen treffen, die über Portugal, Spanien, Frankreich und Italien unterwegs sind.

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