Ferienende bringt Stau: Geduldsprobe für Autofahrer am Wochenende
Am letzten großen Ferienwochenende droht auf Österreicher Straßen eine Belastungsprobe. Der ÖAMTC rechnet vor allem am Karawankentunnel und auf der A10 mit langen Wartezeiten.
Nun ist auch bald im Westen und im Süden Österreich mit den Schulferien Schluss. Viele sind beispielsweise noch in Italien und saugen die letzten Sonnenstrahlen auf, bevor es dann doch recht zügig mit dem Herbstwetter losgeht. Auch in den deutschen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg sind die Ferien mit Anfang kommender Woche vorbei. Daher wird es vor allem dieses Wochenende wieder nach Hause gen Norden ziehen. Ein Stau-Wochenende steht bevor.
Stauwochenende in und um Kärnten erwartet
Während Urlaubsnachzügler noch Richtung Süden aufbrechen – die Nebensaison ist sehr beliebt – werden viele aus Kroatien und Italien Richtung Norden unterwegs sein, prognostizieren die ÖAMTC-Mobilitätsinformationen. Es enden die Ferien in Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Kärnten und in der Steiermark sowie in Bayern und Baden-Württemberg. Samstagvormittag wird noch Einiges Richtung Süden los sein, am Nachmittag und am Sonntag wird der Verkehr Richtung Norden stark zunehmen.
Wo Verzögerungen einzuplanen sind
Ein Stauschwerpunkt wird der Grenzübergang Karawanken Tunnel in Kärnten und Slowenien sein. Wartezeiten von mehr als einer Stunde wären nichts Besonderes. Stauanfällig bleiben ebenso die wichtigen Nord-Süd-Verbindungen wie Brenner Autobahn (A13) und Fernpassstrecke (B179) in Tirol sowie die Tauern Autobahn (A10) in Kärnten und Salzburg und die Pyhrn Autobahn (A9) in Oberösterreich und in der Steiermark. Vor allem vor Tunnelbereichen und Mautstellen sind laut ÖAMTC Verzögerungen einzuplanen.
Kärnten: European Bike Week bis Sonntag, 13. September
Bis Sonntag, 13. September, findet noch die European Bike Week 2026 im Großraum Faaker See statt. Zu Straßensperren kommt es dabei hauptsächlich während der Harley-Davidson Parade am Samstag. Um für einen sicheren Ablauf zu sorgen, setzt die Polizei Kärnten auf ein umfangreiches Einsatzkonzept.