Welpe läuft in Panik davon – ein heller Punkt im Maisfeld bringt ersehntes Happy End
"Manchmal ist der helle Fleck auf der Wärmebildkamera kein Kitz." Die Tierschützer der Kitzrettung Lavanttal helfen trotzdem – so erst kürzlich bei einem ungewöhnlichen Einsatz.
24 Stunden lang fehlte von einem Hundewelpen jede Spur. Seine Familie suchte und bangte – bis schließlich ungewöhnliche Hilfe ausrückte. „Ein Hundewelpe hatte sich vor einem lauten Geräusch so erschrocken, dass er in Panik weggelaufen ist“, schildert die Kitzrettung Lavanttal die Situation. Für seine Besitzer begann damit eine nervenaufreibende Suche. Einen ganzen Tag lang blieb der Vierbeiner verschwunden.
Fünf Stunden lang mit Drohne gesucht
Schließlich wurde die Kitzrettung Lavanttal um Hilfe gebeten. Eigentlich kommt deren Wärmebilddrohne vor allem zum Einsatz, um Rehkitze vor dem Mähtod zu bewahren. Doch diesmal suchten sie Fläche für Fläche wurde aus der Luft abgesucht. „Und dann, nach etwa fünf Stunden, war da endlich dieser lang ersehnte helle Punkt auf dem Wärmebild, mitten in einem Maisfeld“, so die Tierschützer. Dort versteckte sich dann tatsächlich der vermisste Welpe.
Hund reagierte nicht einmal auf seine Besitzer
Damit war die Rettungsaktion allerdings noch nicht vorbei. Der Hund war offenbar derart verängstigt, dass er selbst auf die Rufe seiner Besitzer nicht reagierte. In dem dichten Maisfeld war es zudem schwierig, ihn zu erreichen. Die Helfer behielten den Welpen deshalb über die Wärmebildkamera im Blick und lotsten seine Besitzer per Handy Schritt für Schritt durch das Feld. So konnten sie sich immer weiter an das Tier herantasten – bis sie schließlich unmittelbar vor ihm standen.
Dann sprang der Welpe in ihre Arme
Als der Hund seine Menschen endlich erkannte, war die Angst offenbar vergessen. „Und in diesem Moment sprang er seinen Menschen vor lauter Freude direkt in die Arme“, schildert die Kitzrettung den emotionalen Abschluss der Suche. Die Besitzer bedankten sich anschließend mit einer Spende beim Verein.