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/ ©Fotomontage Canva
Das Bild auf 5min.at zeigt eine Frau und den Griffner Schlossberg.
Der Griffner Schlossberg ist einer der Kandidaten, die Kärnten ins Rennen für die heurige Ausgabe von "9 Plätze – 9 Schätze" schickt.

„9 Plätze – 9 Schätze“: Das sind die Kärntner Kandidaten

Welcher Kärntner "Schatz" schafft es heuer auf die große TV-Bühne? Das entscheidet am 2. Oktober das österreichische Publikum von "9 Plätze – neun Schätze".

von Gerrit Tscheru Das Bild auf 5min.at zeigt Gerrit Tscheru.
3 Minuten Lesezeit(657 Wörter)
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Bei „9 Plätze – 9 Schätze“ schickt Kärnten heuer drei höchst unterschiedliche Kandidaten ins Rennen: den romantischen „Weg der Liebe“ am Millstätter See, das artenreiche Bleistätter Moor am Ossiacher See und den geschichtsträchtigen Griffner Schlossberg. Ab 2. Oktober entscheidet das Publikum, welcher der drei „Schätze“ Kärnten beim großen Finale am Nationalfeiertag vertreten darf.

So läuft die Abstimmung ab

Zum mittlerweile 13. Mal sucht der ORF nach besonderen Plätzen in Österreich. Und so läuft die Suche ab: Bevor am 26. Oktober neun Landessieger in der Live-Show, die von Armin Assinger und Barbara Karlich moderiert wird, gegeneinander antreten, wird zunächst innerhalb der Bundesländer gewählt. Von 30. September bis 2. Oktober werden die jeweils drei Kandidaten vorgestellt, anschließend kann von 2. bis 6. Oktober telefonisch und per SMS abgestimmt werden. Am 8. Oktober steht fest, welcher Kärntner Ort das Finalticket für unser Bundesland erhält.

„Weg der Liebe“ führt hoch hinaus

Der erste Kärntner Kandidat macht seinem Namen alle Ehre. Der rund sieben Kilometer lange „Weg der Liebe“ führt von der Alexanderhütte auf der Millstätter Alpe bis zum Granattor. Unterwegs dreht sich alles um Beziehungen und Gefühle. An sieben Stationen warten Fragen wie „Was schätzt du an deinem Partner am meisten?“ auf die Wanderer. Auch die Geschichte des Weges ist mit einer Liebesgeschichte verbunden: Um 1900 verliebte sich der Wiener Hof- und Gerichtsadvokat Alexander Pupovac, der die Alexanderalm gekauft hatte, in eine junge Witwe aus Millstatt. Nach ihrer Hochzeit sollen die beiden die Alm für gemeinsame Spaziergänge genutzt haben. Das Ziel liegt auf 2.060 Metern Seehöhe. Dort steht das 2009 errichtete Granattor, das mit Tonnen von Granatsteinen gefüllt ist. Bei guter Sicht reicht der Blick vom Millstätter See bis zu den Hohen Tauern, den Karnischen und Gailtaler Alpen sowie den Karawanken.

Vom entwässerten Moor zum Naturparadies

Kandidat Nummer zwei liegt am östlichen Ende des Ossiacher Sees. Das Bleistätter Moor war einst eines der größten Moorgebiete Kärntens und erstreckte sich über rund 600 Hektar. Ab den 1930er-Jahren wurden große Flächen entwässert und landwirtschaftlich genutzt.
Jahrzehnte später begann die Rückkehr zur Natur. Im Zuge eines mehr als zehn Millionen Euro teuren Sanierungsprojekts wurden unter anderem Flächen wieder geflutet. Heute haben sich dort ausgedehnte Flachwasser- und Feuchtgebiete entwickelt. Und die werden von erstaunlich vielen Tieren genutzt: Mehr als 200 Vogelarten wurden im Gebiet bereits beobachtet, außerdem mindestens 14 Fledermaus-, 31 Libellen- und mehr als 700 Schmetterlingsarten. Das Schutzgebiet umfasst heute rund 101 Hektar. Erkunden lässt sich die Landschaft auch zu Fuß. Ein etwa sieben Kilometer langer Slow Trail führt mit Aussichtspunkten und Rastplätzen durch das Natur- und Europaschutzgebiet an der Tiebelmündung.

Hoch über Griffen wartet Kandidat Nummer drei

Kärntens dritter Anwärter, der Griffner Schlossberg, verbindet Natur und Geschichte auf engstem Raum. Die mittelalterliche Burgruine thront hoch über dem Ort, im Inneren des Berges befindet sich mit der Griffner Tropfsteinhöhle eine der farbenreichsten Schauhöhlen Österreichs. Seit 1999 gehört der Schlossberg der Marktgemeinde Griffen. Das gesamte Areal steht unter Denkmalschutz und ist zugleich Natur-, Landschafts- und Natura-2000-Schutzgebiet. Eine Besonderheit wächst direkt in den Felsen: das pannonische Steppengras.
Seit 2024 gibt es noch ein weiteres Highlight: Die Aussichtsplattform „Jauntalblick“ wurde oberhalb der rund 130 Meter hohen Felswand errichtet. Von dort reicht der Blick über weite Teile Südkärntens und das Jauntal bis zur Petzen und zu den Steiner Alpen in Slowenien.

Wer folgt auf die Burg Landskron?

Dass Kärnten „lei ans“ ist und mit seinen eindrucksvollen Attraktionen gute Chancen beim österreichischen Publikum hat, hat sich auch bei „9 Plätze – 9 Schätze“ bereits gezeigt: 2023 gewann die Burg Landskron die österreichweite Wahl. In den vergangenen beiden Jahren gingen die Siege nach Salzburg (Gadaunerer Schlucht, 2024) und Niederösterreich (Mariazellerbahn, 2025).

Die „Schätze“ der anderen Bundesländer

Auch die anderen Bundesländer schicken besondere Plätze ins Rennen.

„9 Plätze – 9 Schätze“-Kandidaten der anderen Bundesländer:

  • BURGENLAND
    Brücke von Andau
    Pfarrkirche Mariasdorf
    Oggauer Seeberg
  • NIEDERÖSTERREICH
    Kamptal
    Kellergasse Mailberg
    Rax-Seilbahn
  • OBERÖSTERREICH
    Hutterer Böden
    Wolfsschlucht Bad Kreuzen
    Pöstlingberg
  • SALZBURG
    Schafberggipfel
    Friedenskirche Hochgründeck
    Wasserfallweg Lofer
  • STEIERMARK
    Riegersburg
    Stift St. Lambrecht
    Talbachklamm
  • TIROL
    Fotschertal
    Rifflsee im Pitztal
    Festung Kufstein
  • VORARLBERG
    Alpe Klesenza
    St. Corneli
    Tilisuna
  • WIEN
    Türkenschanzpark
    Gloriette
    Schulgarten Kagran
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